Land Salzburg erhöht Förderungen für Elektroautos

Das Land Salzburg erhöht im Zuge seiner Klima-und Energiestrategie die Förderungen für Elektrofahrzeuge. Dabei werden nicht nur Betriebe, Gemeinden, gemeinnützige Vereine oder Kirchen bei der Umstellung ihres Fuhrparks unterstützt. Auch Private können beim Kauf eines neuen Elektroautos bis zu 6.000 Euro Landesförderung beziehen - vorausgesetzt, einige Bedingungen werden erfüllt.

"Um die im Masterplan der Landesregierung festgeschriebenen Klima- und Energieziele zu erreichen, braucht es einerseits Einsparungen bei den Treibhausgasemissionen und andererseits den Ausbau erneuerbarer Energieträger", sagte Umwelt- und Naturschutzreferentin LHStv. Astrid Rössler (Grüne) am Mittwoch bei einem Pressegespräch. Die Förderung der Elektromobilität sei ein Baustein der Gesamtstrategie.
Insgesamt beläuft sich das Fördervolumen des Landes auf vorerst 700.000 Euro, ein Antrag ist rückwirkend seit Monatsbeginn bis zum 1. April 2017 möglich. Förderbedingung: Für den Betrieb der Fahrzeuge darf ausschließlich "Strom aus erneuerbaren Energieträgern", sprich Ökostrom, verwendet werden. Dafür muss für jede Ladestation, an der das Fahrzeug hauptsächlich geladen wird, der Nachweis über die Stromquelle erbracht werden. Im Sinne der Werbewirkung muss außerdem auf privaten Elektroautos an gut sichtbarer Stelle ein Aufkleber des Landes angebracht werden, etwa am Heck des Pkw.
Private mehrspurige Elektroautos werden einmalig mit 5.000 Euro pro Fahrzeug (bisher 3.000 Euro) gefördert. Wer zusätzlich nachweisen kann, dass er privat Ökostrom erzeugt, etwa mit einer Fotovoltaik-Anlage am Dach, bekommt weitere 1.000 Euro Unterstützung. Die Förderung beträgt maximal 35 Prozent der (förderungsfähigen) Kosten, die Bruttokosten des Autos dürfen 40.000 Euro nicht überschreiten.
Bei Betrieben, Einrichtungen der öffentlichen Hand, Gebietskörperschaften, konfessionellen Einrichtungen und gemeinnützigen Vereinen mit Sitz im Bundesland Salzburg fördert das Land die Anschaffung von einem bis maximal 15 neuen, mehrspurigen Elektrofahrzeugen. Der Zuschuss beträgt 3.000 Euro beim Kauf eines Elektro-Pkw und 6.000 Euro pro Fahrzeug bei gleichzeitigem Kauf von zwei bis 15 Elektroautos. Gemeinden erhalten generell eine Förderung von 6.000 Euro pro Fahrzeug.

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

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Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

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Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland

Berlin/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag an. Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt.
 

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Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen