Land NÖ sondiert Exportmarkt Iran

Das Land Niederösterreich sondiert - wie zu Jahresbeginn angekündigt - den Exportmarkt Iran. Chancen würden in den Bereichen Bau, Infrastruktur und Umwelttechnik gesehen, teilte Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav (ÖVP) am Donnerstag in einer Aussendung mit. Ende April bereist eine NÖ Wirtschaftsdelegation den "neuen Hoffnungsmarkt".

Niederösterreich hat zuletzt die 20-Milliarden-Euro-Marke an Warenexporten geknackt. Damit wurde der zweite Platz im Bundesländervergleich gefestigt. Ziel im Iran sei es, das Exportvolumen bis 2021 von derzeit 50 Mio. Euro zu verdoppeln, hatte Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) im Jänner erklärt.

Die anstehende Marktsondierungsreise findet in Kooperation mit ecoplus International, der Wirtschaftskammer NÖ und der Industriellenvereinigung NÖ statt. WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl strich in diesem Zusammenhang die Rolle der Außenwirtschaftsorganisation mit ihren weltweit 112 Stützpunkten hervor. IV-NÖ-Vizepräsident Andreas Ludwig wies darauf hin, dass der Iran zwar über eine starke industrielle Basis verfüge, aber der Großteil der Industriestrukturen aufgrund der jahrelangen Wirtschaftssanktionen überaltert sei: "Hier tun sich große Marktchancen für niederösterreichische Industriebetriebe auf."

Wien (APA) - Die Chefs der heimischen Luxushotels rechnen heuer im Winter mit besseren Geschäften als im Vorjahr. Fast die Hälfte (45 Prozent) erwartet in der Saison 2017/18, die Anfang November startete, mehr Nächtigungen - 2016/17 war nur ein gutes Drittel (34,5 Prozent) so zuversichtlich. Einen Rückgang befürchten gut 10 Prozent - vor einem Jahr waren es noch 29 Prozent, geht aus einer ÖHV-Umfrage hervor.
 

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Spitzenhoteliers gehen optimistischer in die Wintersaison als 2016/17

Berlin (APA/dpa) - Die Auto- und die Computerindustrie müssen nach Einschätzung von Experten der deutschen Regierung in den nächsten Jahren nicht um eine ausreichende Versorgung mit dem wichtigen Rohstoff Lithium bangen. Das für viele Elektroauto-Batterien oder Smartphone-Akkus unerlässliche Leichtmetall dürfte bis 2025 ohne größere Probleme verfügbar sein.
 

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Kein Engpass an E-Rohstoff Lithium bis 2025

Paris (APA/dpa) - Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat in Großbritannien eine Verbesserung der beruflichen Ausbildung eingemahnt. Obwohl es im Vereinigten Königreich einen starken Aufschwung mit einer rekordhohen Beschäftigung gebe, bleibe die Produktivität der britischen Arbeitnehmer nach wie vor schwach.
 

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OECD warnt vor Verschärfung des Fachkräftemangels in UK