Land NÖ sondiert Exportmarkt Iran

Das Land Niederösterreich sondiert - wie zu Jahresbeginn angekündigt - den Exportmarkt Iran. Chancen würden in den Bereichen Bau, Infrastruktur und Umwelttechnik gesehen, teilte Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav (ÖVP) am Donnerstag in einer Aussendung mit. Ende April bereist eine NÖ Wirtschaftsdelegation den "neuen Hoffnungsmarkt".

Niederösterreich hat zuletzt die 20-Milliarden-Euro-Marke an Warenexporten geknackt. Damit wurde der zweite Platz im Bundesländervergleich gefestigt. Ziel im Iran sei es, das Exportvolumen bis 2021 von derzeit 50 Mio. Euro zu verdoppeln, hatte Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) im Jänner erklärt.

Die anstehende Marktsondierungsreise findet in Kooperation mit ecoplus International, der Wirtschaftskammer NÖ und der Industriellenvereinigung NÖ statt. WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl strich in diesem Zusammenhang die Rolle der Außenwirtschaftsorganisation mit ihren weltweit 112 Stützpunkten hervor. IV-NÖ-Vizepräsident Andreas Ludwig wies darauf hin, dass der Iran zwar über eine starke industrielle Basis verfüge, aber der Großteil der Industriestrukturen aufgrund der jahrelangen Wirtschaftssanktionen überaltert sei: "Hier tun sich große Marktchancen für niederösterreichische Industriebetriebe auf."

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