Land Kärnten machte 2014 94,3 Millionen Euro neue Schulden

Das Land Kärnten hat im vergangenen Jahr trotz Sparkurs 94,3 Millionen Euro Neuverschuldung eingefahren. Das geht aus dem nun vorliegenden Rechnungsabschluss 2014 hervor. Rechnet man den Schuldendienst heraus, wurde ein Nettoüberschuss von 44,4 Millionen Euro erzielt, das Maastricht-Ergebnis fällt mit minus 25,67 Millionen um 61,2 Millionen Euro besser aus als laut Stabilitätspakt notwendig.

Der Gesamtschuldenstand des Landes beträgt nach Angaben von Finanzreferentin Gaby Schaunig (SPÖ) rund 3,08 Milliarden Euro (2013: 3,05 Milliarden Euro). 1,41 Milliarden an Verbindlichkeiten entfallen auf das Land, das ist ein leichter Rückgang gegenüber 2013 (1,46 Milliarden Euro). Der Rest entfällt auf die ausgegliederten Rechtsträger, bei denen der Schuldenstand angestiegen ist.

Die aktuellen Haftungen des Landes lagen mit Jahresende 2014 bei insgesamt 13,3 Milliarden Euro, ein Jahr davor waren es noch 15,5 Milliarden gewesen. Der Rechnungsabschluss wird am 16. Juni der Landesregierung vorgelegt, anschließend kommt er in den Landtag.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert