Lagarde beharrt auf Schuldenentlastungen für Griechenland

Der IWF hält massive Schuldenentlastungen für Griechenland für unausweichlich, um dem Land wieder auf die Beine zu helfen. "Wir sehen im Moment eine Situation, in der wir die Schuldenlast als nicht tragfähig beurteilen", sagte die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, am Mittwoch in einer Pressekonferenz.

"Es muss eine signifikante Schulden-Restrukturierung geben", forderte Lagarde mit Blick auf die Schuldenquote Griechenlands von rund 170 Prozent der Wirtschaftsleistung. Die Quote könne sogar in Richtung auf 200 Prozent steigen: Diese Einschätzung setze sich mehr und mehr durch, sagte Lagarde.

Wie Griechenland konkret bei den Schulden entlastet werden solle, ließ Lagarde offen. Sie sprach nur allgemein von einer "Restrukturierung". Lagarde nannte Kernpunkte für eine Sanierung der griechischen Volkswirtschaft: Es müssten "sensible" finanzpolitische Ziele mit klaren Umsetzungsschritten gesteckt werden. Zudem seien Strukturreformen nötig. Hinzu kommen müsse eine ausreichende Finanzierung für das Land sowie die vom IWF geforderten Schuldenerleichterungen.

Mit Blick auf widersprüchliche politische Äußerungen aus Griechenland unterstrich die IWF-Chefin, letztlich zähle "nicht der politische Lärm", sondern die Taten. Die griechische Regierung hat trotz Vorbehalten beim Fonds die Mitwirkung an dem geplanten dritten Hilfsprogramm für das Land beantragt.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor