Lagarde beharrt auf Schuldenentlastungen für Griechenland

Der IWF hält massive Schuldenentlastungen für Griechenland für unausweichlich, um dem Land wieder auf die Beine zu helfen. "Wir sehen im Moment eine Situation, in der wir die Schuldenlast als nicht tragfähig beurteilen", sagte die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, am Mittwoch in einer Pressekonferenz.

"Es muss eine signifikante Schulden-Restrukturierung geben", forderte Lagarde mit Blick auf die Schuldenquote Griechenlands von rund 170 Prozent der Wirtschaftsleistung. Die Quote könne sogar in Richtung auf 200 Prozent steigen: Diese Einschätzung setze sich mehr und mehr durch, sagte Lagarde.

Wie Griechenland konkret bei den Schulden entlastet werden solle, ließ Lagarde offen. Sie sprach nur allgemein von einer "Restrukturierung". Lagarde nannte Kernpunkte für eine Sanierung der griechischen Volkswirtschaft: Es müssten "sensible" finanzpolitische Ziele mit klaren Umsetzungsschritten gesteckt werden. Zudem seien Strukturreformen nötig. Hinzu kommen müsse eine ausreichende Finanzierung für das Land sowie die vom IWF geforderten Schuldenerleichterungen.

Mit Blick auf widersprüchliche politische Äußerungen aus Griechenland unterstrich die IWF-Chefin, letztlich zähle "nicht der politische Lärm", sondern die Taten. Die griechische Regierung hat trotz Vorbehalten beim Fonds die Mitwirkung an dem geplanten dritten Hilfsprogramm für das Land beantragt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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