IWF-Chefin Lagarde kritisiert USA: Freien Handel nicht zurückfahren

Washington (APA/dpa) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat zur Eröffnung der Jahrestagung von Weltwährungsfonds und Weltbank erneut die Wirtschaftspolitik der USA indirekt kritisiert. Der freie Welthandel habe in den vergangenen Jahrzehnten zu Wachstum und Wohlstand geführt, sagte Lagarde am Donnerstag in Washington. "Wir müssen das sichern", forderte die Französin an der IWF-Spitze.

Die Politik von US-Präsident Donald Trump sieht Einschränkungen beim Freihandel vor, zuletzt verhängten die USA Strafzölle gegen Flugzeugimporte des Nachbarn Kanada.

Viele der Maßnahmen, die zur Reparatur der Volkswirtschaften nötig seien, seien grenzübergreifend, sagte Lagarde. Sie nannte den Kampf gegen Korruption und gegen die Folgen des Klimawandels als Beispiele. Auch hier hat die Administration von Trump komplett andere Vorstellungen, zuletzt wurden die Errungenschaften der Energiepolitik von Barack Obama infrage gestellt.

Lagarde und andere führende IWF-Manager, darunter Chefvolkswirt Maurice Obstfeld, hatten bereits in den vergangenen Tagen die Trump-Politik scharf kritisiert, ohne den Namen des US-Präsidenten auszusprechen. Die Steuerpläne des Weißen Hauses seien wenig fundiert, Steuerkürzungen, die sich aus sich selbst heraus gegenfinanzierten, eher selten. Das Weiße Haus kritisierte den IWF. Der Fonds würde die Pläne der USA torpedieren.

Frankfurt (APA/dpa) - Kunden des AUA-Mutterkonzerns Lufthansa drohen die ersten Streiks seit Frühjahr vergangenen Jahres. Im Tarifkonflikt um die rund 1.000 Flugbegleiter bei der Billigtochter Eurowings sind die Fronten so verhärtet, dass die Gewerkschaft Verdi Verhandlungen absagt und sich für Streiks rüstet.
 

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Verdi droht mit Streiks bei Eurowings - "Jederzeit denkbar"

Peking (APA/Reuters) - In die Bemühungen um ein Ende des Handelsstreits zwischen China und den USA kommt wieder Bewegung. Die Führung in Peking lieferte US-Regierungskreisen zufolge eine schriftliche Antwort auf die Forderung nach weitreichenden Änderungen in der Handelspolitik.
 

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Wieder Bewegung im Handelsstreit zwischen China und USA

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere war heute, Donnerstag, am 64. Tag des Verfahrens, wieder die Causa Buwog und Linzer Terminal Tower dran. Für Protokollberichtigungsanträge der Verteidiger zu diesen Themen mussten alle Angeklagten dieser Causa, also auch Grasser, wieder vor Gericht erscheinen.
 

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Grasser-Prozess - Protokolle: Vom "Zahlenhecht" zum "Zahlenknecht"