LafargeHolcim baut 200 Stellen ab, schließt Büros in Zürich und Paris

Zürich (APA/Reuters) - Der schweizerisch-französische Zementriese LafargeHolcim schließt seine Konzernstandorte in Paris und Zürich und baut 200 Stellen ab. In der Schweiz wolle die Firma die verbleibenden Stellen nach Holderbank zwischen Zürich und Basel sowie ein neues Konzernbüro in Zug verlegen, wie LafargeHolcim am Freitag mitteilte. In Paris würden Funktionen nach Clamart im Südwesten der Stadt verlegt.

Der Stellenabbau - 107 davon in der Schweiz und 97 in Paris - und Umbau soll helfen, die angepeilten Sparziele zu erreichen. "Dieser Schritt ist schmerzhaft, aber notwendig und zentral, um eine schlankere, schnellere und wettbewerbsfähigere LafargeHolcim zu schaffen", sagte LafargeHolcim-Chef Jan Jenisch. Reuters hatte bereits am Donnerstag über die Pläne berichtet.

Der Weltmarktführer, der rund 80.000 Personen beschäftigt, ging 2015 aus der Fusion der Schweizer Holcim mit der französischen Lafarge hervor. Die 40-Milliarden-Euro-Transaktion konnte die Erwartungen bisher allerdings nicht erfüllte. Der Konzern hatte im März ein weiteres Kostensenkungsprogramm im Volumen von 400 Mio. Franken (345 Mio. Euro) angekündigt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro