Lafarge-Aktionäre geben grünes Licht für Fusion mit Holcim

Die Fusion der Zementkonzerne Holcim und Lafarge wird Realität. Die Aktionäre von Lafarge haben 87,46 Prozent ihrer Aktien im Tausch gegen neue Holcim-Papiere angeboten, wie aus dem vorläufigen Ergebnis des öffentlichen Tauschangebots hervorgeht.

Wie die französische Finanzaufsicht Autorite des marches financiers (AMF) am Dienstag mitteilte, wurde die notwendige Zweidrittel-Quote damit klar übertroffen. Das Endergebnis des Tauschgebots wird am (morgigen) 9. Juli veröffentlicht.

Für zehn Lafarge-Titel erhalten die Lafarge-Aktionäre nun neun Aktien von Holcim. Mit der Annahme des Gebots wird bei Holcim auch die erste Tranche der ordentlichen Kapitalerhöhung und die Kotierung neuer Holcim-Namenaktien an der SIX und Euronext Paris wirksam.

Als nächster Schritt ist die Wiedereröffnung des Umtauschgebots von Mitte bis Ende Juli geplant. Die zweite Tranche der Kapitalerhöhung wäre dann Anfang August fällig.

Zum Vollzug der Fusion hatten die Holcim-Aktionäre insgesamt drei Kapitalmaßnahmen beschlossen. Bei Vollzug der Fusion erhalten alle Aktionäre eine Aktiendividende im Verhältnis 1 zu 20. Hierfür wurde die Schaffung von 59,1 Mio. Franken (56,92 Mio. Euro) genehmigt.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht