KV bei Eurowings Europe: Gespräche laufen wieder

Wien/Düsseldorf/Frankfurt (APA) - Nach hitzigen Diskussionen um einen Kollektivvertrag für die Belegschaft der österreichischen Lufthansa-Tochter Eurowings Europe haben die Beteiligten am Mittwoch versucht, die Wogen zu glätten. Nachdem die Verhandlungen Mitte Oktober gescheitert waren, hat heute ein "Annäherungsgespräch" zwischen der Gewerkschaft und Arbeitgeberseite stattgefunden.

"Die Stimmung war gut", hieß es von der Gewerkschaft vida am Mittwoch zur APA. Zwei weitere Termine seien vereinbart worden.

Am Montag sind die Tarifverhandlungen bei Eurowings in Deutschland ergebnislos abgebrochen worden: Der Vorstand der Vereinigung Cockpit hat die bereits mit dem Unternehmen getroffene Vereinbarung zu den Einstellungsbedingungen überraschend gekippt. Damit gibt es für die Piloten der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin nun doch keinen geregelten Übergang zur Lufthansa-Tochter Eurowings.

Die deutsche Fluggesellschaft wolle neue Piloten nun ausschließlich bei ihrer österreichischen Tochter einstellen. Für Personal, das an deutschen Standorten eingesetzt wird, sollen dabei die deutschen Tarifbedingungen gelten, bekräftigten am Dienstag die beiden Geschäftsführer Michael Knitter und Jörg Beißel.

Wien (APA) - Das in Italien gegründete Co-Working-Netzwerk Talent Garden (TAG) wird gemeinsam mit den Business Angels von Startup300 mit Förderungen der Wirtschaftsagentur Wien im Spätherbst in Wien einen 5.000m2 großen Standort eröffnen. Dort sollen über 500 Arbeitsmöglichkeiten für Freiberufler, Start-ups, KMUs und größere Unternehmen entstehen.
 

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Co-Working-Netzwerk Talent Garden eröffnet im Spätherbst in Wien

Wiesbaden (APA/dpa) - Wegen des schwächeren Außenhandels hat die exportorientierte deutsche Wirtschaft zum Jahresbeginn an Schwung verloren. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im ersten Quartal 2018 um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal und damit nur noch halb so stark wie Ende 2017, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte.
 

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Deutsche Wirtschaft verliert an Tempo - Export schwächelt

San Francisco (APA/dpa) - Der Fahrdienst-Vermittler Uber zieht seine selbstfahrenden Autos nach einem tödlichen Unfall komplett aus dem US-Bundesstaat Arizona ab. Künftig werde das Roboterwagen-Projekt stattdessen in Pittsburgh und San Francisco gebündelt, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.
 

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Uber verzichtet nach Todescrash auf Roboterwagen-Fahrten in Arizona