KV bei Eurowings Europe: Gespräche laufen wieder

Wien/Düsseldorf/Frankfurt (APA) - Nach hitzigen Diskussionen um einen Kollektivvertrag für die Belegschaft der österreichischen Lufthansa-Tochter Eurowings Europe haben die Beteiligten am Mittwoch versucht, die Wogen zu glätten. Nachdem die Verhandlungen Mitte Oktober gescheitert waren, hat heute ein "Annäherungsgespräch" zwischen der Gewerkschaft und Arbeitgeberseite stattgefunden.

"Die Stimmung war gut", hieß es von der Gewerkschaft vida am Mittwoch zur APA. Zwei weitere Termine seien vereinbart worden.

Am Montag sind die Tarifverhandlungen bei Eurowings in Deutschland ergebnislos abgebrochen worden: Der Vorstand der Vereinigung Cockpit hat die bereits mit dem Unternehmen getroffene Vereinbarung zu den Einstellungsbedingungen überraschend gekippt. Damit gibt es für die Piloten der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin nun doch keinen geregelten Übergang zur Lufthansa-Tochter Eurowings.

Die deutsche Fluggesellschaft wolle neue Piloten nun ausschließlich bei ihrer österreichischen Tochter einstellen. Für Personal, das an deutschen Standorten eingesetzt wird, sollen dabei die deutschen Tarifbedingungen gelten, bekräftigten am Dienstag die beiden Geschäftsführer Michael Knitter und Jörg Beißel.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte