Kurssturz bei Öldienstleister Petrofac nach Gewinnwarnung

London/Frankfurt - Eine Gewinnwarnung hat Petrofac-Anleger am Montag verschreckt. Sie warfen die Aktien des Ölindustrie-Dienstleisters in hohem Bogen aus ihren Depots und lösten an der Londoner Börse einen Kursrutsch von mehr als 24 Prozent aus. Das ist der größte Tagesverlust seit den Turbulenzen nach der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers im Herbst 2008.

Unter Hinweis auf den Ölpreis-Verfall der vergangenen Monate stellte Petrofac für 2015 einen Gewinn von 500 Mio. Dollar (402,5 Mio. Euro) in Aussicht. Analysten hatten bisher im Schnitt mit einem Ergebnis von 688 Mio. Dollar gerechnet. Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen einen Überschuss am unteren Ende der angepeilten Spanne von 580 bis 600 Mio. Dollar. Wegen eines Überangebotes auf dem Weltmarkt ist der Ölpreis seit Sommer um rund ein Drittel gefallen.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen