Kurssturz bei Öldienstleister Petrofac nach Gewinnwarnung

London/Frankfurt - Eine Gewinnwarnung hat Petrofac-Anleger am Montag verschreckt. Sie warfen die Aktien des Ölindustrie-Dienstleisters in hohem Bogen aus ihren Depots und lösten an der Londoner Börse einen Kursrutsch von mehr als 24 Prozent aus. Das ist der größte Tagesverlust seit den Turbulenzen nach der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers im Herbst 2008.

Unter Hinweis auf den Ölpreis-Verfall der vergangenen Monate stellte Petrofac für 2015 einen Gewinn von 500 Mio. Dollar (402,5 Mio. Euro) in Aussicht. Analysten hatten bisher im Schnitt mit einem Ergebnis von 688 Mio. Dollar gerechnet. Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen einen Überschuss am unteren Ende der angepeilten Spanne von 580 bis 600 Mio. Dollar. Wegen eines Überangebotes auf dem Weltmarkt ist der Ölpreis seit Sommer um rund ein Drittel gefallen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro