Kurs von US-Autobauer Tesla sackt ab

Der kalifornische Autobauer Tesla hat im vergangenen Jahr 50.580 Elektroautos verkauft und ist damit im selbst gesteckten Rahmen von 50.000 bis 52.000 geblieben. In den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres lieferte das Unternehmen 17.400 Autos aus - auch das im Anfang November vorgegebenen Plan von 17.000 bis 19.000 Exemplaren.

Dennoch rutschte der Kurs der Aktie im vorbörslichen Handel an der Wall Street am Montag um 4,17 Prozent auf 230 Dollar (211 Euro). Grund war vermutlich der Brand eines Tesla am Wochenende in Norwegen. Das Auto brannte aus ungeklärter Ursache vollkommen aus. Verletzt wurde niemand.

Autos der Marke Tesla sind in Norwegen sehr beliebt. Der Kauf elektrischer Wagen wird dort steuerlich gefördert. In den ersten elf Monaten 2015 erreichte Tesla einen Marktanteil von 2,7 Prozent - und damit mehr als Opel, Renault oder Honda.

Teslas Elektroautos sind im Luxussegment angesiedelt, das Model S kostet je nach Ausstattung zwischen 70.000 und 130.000 Dollar. In diesem Jahr will das Unternehmen einen kostengünstigeren Mittelklassewagen vorstellen.

Paris (APA/AFP) - Unter Präsident Emmanuel Macron ist Frankreich für deutsche Unternehmen wieder deutlich attraktiver geworden: 90 Prozent der deutschen Firmen in Frankreich bewerten die Wirtschaftslage derzeit als gut oder zufriedenstellend - mehr als doppelt so viele wie vor zwei Jahren, wie es in einer am Freitag in Paris veröffentlichten Studie der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer heißt.
 

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Deutsche Unternehmen finden Frankreich wieder attraktiv

London (APA/Reuters) - Der Haushaltsstreit von Italien mit der EU-Kommission bremst am Geldmarkt die Spekulationen auf eine EZB-Zinserhöhung. Mittlerweile wird erst für Oktober 2019 damit gerechnet, dass die Europäische Zentralbank (EZB) einen ihrer Schlüsselzinsen anhebt. Die Chancen für einen Schritt um zehn Basispunkte bereits im September 2019 werden dagegen inzwischen als deutlich niedriger angesehen.
 

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Erster EZB-Zinsschritt 2019 wegen Italien-Streits später erwartet

Bangalore/Santa Clara (Kalifornien) (APA/Reuters) - Der Chiphersteller Micron Technology Inc kauft seinem Partner Intel dessen Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen IM Flash Technologies ab. Dafür lege Micron Techology rund 1,5 Milliarden Dollar (1,30 Mrd. Euro) in bar auf den Tisch, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Micron kauft Intel-Anteil an Joint-Venture IM Flash Technologies