Kurs von US-Autobauer Tesla sackt ab

Der kalifornische Autobauer Tesla hat im vergangenen Jahr 50.580 Elektroautos verkauft und ist damit im selbst gesteckten Rahmen von 50.000 bis 52.000 geblieben. In den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres lieferte das Unternehmen 17.400 Autos aus - auch das im Anfang November vorgegebenen Plan von 17.000 bis 19.000 Exemplaren.

Dennoch rutschte der Kurs der Aktie im vorbörslichen Handel an der Wall Street am Montag um 4,17 Prozent auf 230 Dollar (211 Euro). Grund war vermutlich der Brand eines Tesla am Wochenende in Norwegen. Das Auto brannte aus ungeklärter Ursache vollkommen aus. Verletzt wurde niemand.

Autos der Marke Tesla sind in Norwegen sehr beliebt. Der Kauf elektrischer Wagen wird dort steuerlich gefördert. In den ersten elf Monaten 2015 erreichte Tesla einen Marktanteil von 2,7 Prozent - und damit mehr als Opel, Renault oder Honda.

Teslas Elektroautos sind im Luxussegment angesiedelt, das Model S kostet je nach Ausstattung zwischen 70.000 und 130.000 Dollar. In diesem Jahr will das Unternehmen einen kostengünstigeren Mittelklassewagen vorstellen.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne