Kurs des Bitcoin fällt auf fast 13.000 Dollar

Tokio (APA/AFP) - Das extreme Auf und Ab des Bitcoin setzt sich fort: Am Freitag rutschte der Kurs der Kryptowährung im asiatischen Handel kurzzeitig um mehr als 16 Prozent auf knapp über 13.000 Dollar (10.950 Euro). Noch Anfang der Woche hatte der Kurs fast 20.000 Dollar erreicht. Die Warnungen etablierter Banken vor dem Bitcoin mehren sich.

In Tokio war der Bitcoin am Mittag (Ortszeit) rund 13.248 Dollar wert, nachdem er am Morgen noch mit rund 15.800 Dollar gestartet war. Mitte Jänner war eine Einheit 752 Dollar wert - Mitte Oktober übersprang der Bitcoin die Marke von 5.000 Dollar.

Der Chef der japanischen Zentralbank, Haruhiko Kuroda, sagte am Donnerstag, der Preisanstieg für die digitale Währung sei "anormal". Auch die Europäische Zentralbank hat bereits Sorge angesichts der möglichen Risiken geäußert. Die Chefin der US-Notenbank, Janet Yellen, kritisierte, Bitcoin sei kein Geld.

Der Bitcoin war 2009 auch als Antwort auf die Finanzkrise erfunden worden, um eine von Staaten, Zentralbanken und anderen Finanzinstituten unabhängige Währung zu erschaffen. Befürworter argumentieren, dass Bitcoins vor allem in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit attraktiver werden könnten. Kritiker bezeichnen die Kryptowährung hingegen nicht zuletzt aufgrund der rasanten Kursentwicklung als reines Spekulationsobjekt.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht