Kurioser Rechtsstreit um Waldviertler Joseph Brot

Vitis/Altenburg - In einen kuriosen Rechtsstreit ist der Waldviertler Nobelbäcker Joseph Brot involviert. Weil Bäckermeister Fritz Potocnik auf - laut Medienberichten - eigenem Grund Mehlsäcke lagert, soll er Strafe zahlen. Auch eine geplante Expansion des Unternehmens müsse warten.

Joseph Brot wird von der Bio Troad Bäckerei GmbH in Vitis (Bezirk Waidhofen a.d. Thaya) produziert und in zwei Wiener Filialen, auf Märkten sowie in Feinkost- und Delikatessenläden verkauft. Zu den Kunden in der Gastronomie zählen laut Website (www.facebook.com/notes/joseph-brot/wo-man-joseph-brot-bekommt/15685 8164365335) u.a. auch mehrere Nobelhotels in Wien.

Die Mehlsäcke sind laut Medien auf einem Grund in Burgerwiesen in der Gemeinde Altenburg (Bezirk Horn) gelagert. Dort soll auch eine zweite Produktion aufgebaut werden, was eine Nachbarin verhindern wolle. Die weitere Niederlassung sei notwendig, um glutenfreies Brot herstellen zu können, was in einer gemeinsamen Bäckerei nicht machbar wäre. Vorerst sollen bis Ende des Monats die Mehlsäcke von Potocniks Grundstück verschwinden, andernfalls werde eine Geldstrafe von etwa 300 Euro fällig.

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP), Walter Meischberger, Peter Hochegger und andere begab sich heute die Richterin auf die Spur einer Immobilieninvestmentvereinbarung zwischen Meischberger und dem mitangeklagten Makler Ernst Karl Plech. Die mit 2006 datierte Vereinbarung wurde laut Anklage erst im Herbst 2009 erstellt und unterschrieben.
 

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Grasser-Prozess - Richterin folgt Spur der Immoinvestvereinbarung

Wien (APA) - Die Kollektivvertragsverhandlungen der Metaller sind am Dienstag in die dritte Runde gegangen. Kurz vor Beginn der Gespräche bestätigte sich, dass die Fronten weiterhin verhärtet sind und am heutigen Verhandlungstag nicht mit einer Einigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu rechnen sein dürfte. Für Freitag ist gegebenenfalls eine weitere Verhandlungsrunde angesetzt.
 

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Metaller-KV - Standpunkte in dritter Runde noch weit auseinander

Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Der nach einer Klage wegen Marktmanipulation vereinbarte Vergleich zwischen Tesla-Chef Elon Musk und der US-Börsenaufsicht ist perfekt. Der zuständige Richter Alison Nathan stimmte dem Kompromiss am Dienstag in New York zu, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Dabei hatte der Starunternehmer die Aufseher jüngst noch bei Twitter verspottet.
 

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Richter stimmt Einigung zwischen Tesla-Chef und Börsenaufsicht zu