Kupferpreis sackte aus Angst vor China-Krise auf 6-Jahres-Tief ab

Frankfurt - Die Turbulenzen an den chinesischen Aktienmärkten haben am Dienstag an den Rohstoffmärkten zu einem Ausverkauf bei den Industriemetallen geführt. Der Preis für Kupfer stürzte um 5,6 Prozent auf ein Sechs-Jahres-Tief von 5.278 Dollar (4.794,70 Euro) je Tonne ab. China verbraucht fast die Hälfte der Kupferbestände weltweit.

Viele Anleger fürchten, dass die Probleme des Landes sich negativ auf die Nachfrage nach dem im Bau und in der Elektroindustrie verwendeten Metalls auswirken wird. Nickel fiel um knapp sieben Prozent auf 10.895 Dollar je Tonne.

Das Unterschreiten der psychologisch wichtigen Marke von 5.500 Dollar je Tonne Kupfer habe zu Anschlussverkäufen geführt, erklärten die Analysten der Commerzbank. "Als Hauptgrund für die Preisschwäche sehen wir die Sorgen der Marktteilnehmer in Bezug auf China." Die Maßnahmen der chinesischen Regierung zur Stützung der heimischen Aktienmärkte hätten bisher ihre Wirkung verfehlt.

Seit Mitte Juni haben die zuvor boomenden chinesischen Börsen rund 30 Prozent eingebüßt. So wächst die Angst vor einem Börsencrash im Reich der Mitte, dessen Konjunktur ohnehin schon an Schwung verloren hat - mit unabsehbaren Folgen für die ganze Region.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro