Kundenwachstum verhalf Pay-TV-Konzern Sky operativ zu Gewinnsprung

Unterföhring/London - Dank starkem Kundenwachstums in Großbritannien und Deutschland hat der europäische Pay-TV-Konzern Sky in den ersten neun Monaten seines Geschäftsjahres 2014/15 einen Gewinnsprung gemacht. Obwohl der Sender in Deutschland noch immer Verluste schreibt, stieg das Betriebsergebnis (Ebit) der Gruppe um 20 Prozent auf gut 1 Mrd. Pfund (1,39 Mrd. Euro), teilte der Konzern am Dienstag in London mit.

Sky Deutschland verringerte seinen operativen Verlust allerdings drastisch von 85 Mio. Euro auf 2,7 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Sky Italia, der kleinste Geschäftsbereich des Konzerns, war wie im Vorjahr profitabel.

Besonders mit Spielfilmen und Serien lockte Sky von Jänner bis März neue Abonnenten an. Die Zahl stieg um 242.000 auf 20,8 Millionen, Sky Deutschland gewann davon 103.000 hinzu und hat nun 4,2 Millionen direkte Kunden.

"Unsere Integrationspläne entwickeln sich gut und wir sind gut aufgestellt für die erweiterten Wachstumschancen", erklärte Konzernchef Jeremy Darroch. Der Medienmogul Rupert Murdoch hat seine Bezahlsender in Deutschland, Großbritannien und Italien im vergangenen Jahr zum größten privaten Fernsehkonzern Europas gebündelt. Im Zuge dessen bereitet Sky auch einen Börsenabschied seiner Deutschlandtochter vor.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen