Kuka-Vorstand sieht Chancen im Übernahmeangebot aus China

Der Vorstand des deutschen Roboterbauers Kuka hat am Freitag auf der Hauptversammlung in Augsburg vorsichtig für das Übernahmeangebot des chinesischen Elektrokonzerns Midea geworben. Er müsse es ergebnisoffen prüfen, sagte Vorstandschef Till Reuter, betonte aber, dass das Angebot "unsere Strategie unterstützen kann". China sei der größte Robotermarkt weltweit.

Kuka wolle seinen Umsatz dort von heute 425 Mio. auf eine Milliarde Euro im Jahr 2020 erhöhen. "Ein Partner, der diese Strategie unterstützt und uns noch besseren Marktzugang verschafft, könnte für Kuka ein Vorteil sein", sagte Reuter.

Kuka ist Weltmarktführer bei Robotern für die Autoindustrie. Der Haushaltsgerätekonzern Midea hält bereits über 10 Prozent an Kuka und will mindestens 30 Prozent übernehmen. Der größte Kuka-Aktionär Voith hat sich bisher nicht dazu geäußert. Der württembergische Maschinenbauer hält mehr als 25 Prozent der Aktien.

Reuter sagte, Kuka stehe "für Industrie 4.0 made in Germany. Das muss auch so bleiben." Midea habe den Erhalt des Hauptsitzes in Augsburg, der Standorte und Mitarbeiterzahlen und den Verbleib der Patente und Kundendaten bei Kuka in Aussicht gestellt. Wie das vertraglich wasserdicht verankert werden könne, werde in den nächsten Wochen ausgelotet.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro