Kuka will Dividende aufstocken - Verhaltener Ausblick

Nach einem Gewinnsprung will der Roboter- und Anlagenbauer Kuka seinen Aktionären für 2015 mehr Geld zukommen lassen. Die Dividende soll um 10 Cent steigen auf 0,50 Euro je Aktie, wie das Augsburger Unternehmen am Dienstag mitteilte. Im vergangenen Jahr kletterte der Gewinn nach Steuern demnach trotz eines Zukaufs in der Schweiz auf 86,3 Mio. Euro, was einem Plus von 27 Prozent entspricht.

Der Roboterbauer profitiert vom weltweit anhaltenden Trend zur Automatisierung in der Industrie. Für 2016 erwartet Kuka vor allem Schub außerhalb der Autoindustrie, während das Geschäft mit der Hauptkundschaft stagnieren dürfte. Der Ausblick für den Konzern fiel vorsichtig aus: Der Umsatz werde in diesem Jahr die Schwelle von 3 Mrd. Euro überschreiten, an die er sich 2015 bereits angenähert hatte. Die Rendite (Ebit-Marge) ohne Berücksichtigung des Zukaufs in der Schweiz soll mehr als 5,5 Prozent betragen, nach 6,6 Prozent im Jahr zuvor.

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

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EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

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Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

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Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia