Kuka will Dividende aufstocken - Verhaltener Ausblick

Nach einem Gewinnsprung will der Roboter- und Anlagenbauer Kuka seinen Aktionären für 2015 mehr Geld zukommen lassen. Die Dividende soll um 10 Cent steigen auf 0,50 Euro je Aktie, wie das Augsburger Unternehmen am Dienstag mitteilte. Im vergangenen Jahr kletterte der Gewinn nach Steuern demnach trotz eines Zukaufs in der Schweiz auf 86,3 Mio. Euro, was einem Plus von 27 Prozent entspricht.

Der Roboterbauer profitiert vom weltweit anhaltenden Trend zur Automatisierung in der Industrie. Für 2016 erwartet Kuka vor allem Schub außerhalb der Autoindustrie, während das Geschäft mit der Hauptkundschaft stagnieren dürfte. Der Ausblick für den Konzern fiel vorsichtig aus: Der Umsatz werde in diesem Jahr die Schwelle von 3 Mrd. Euro überschreiten, an die er sich 2015 bereits angenähert hatte. Die Rendite (Ebit-Marge) ohne Berücksichtigung des Zukaufs in der Schweiz soll mehr als 5,5 Prozent betragen, nach 6,6 Prozent im Jahr zuvor.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

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Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

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EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

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Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch