Kuka will Dividende aufstocken - Verhaltener Ausblick

Nach einem Gewinnsprung will der Roboter- und Anlagenbauer Kuka seinen Aktionären für 2015 mehr Geld zukommen lassen. Die Dividende soll um 10 Cent steigen auf 0,50 Euro je Aktie, wie das Augsburger Unternehmen am Dienstag mitteilte. Im vergangenen Jahr kletterte der Gewinn nach Steuern demnach trotz eines Zukaufs in der Schweiz auf 86,3 Mio. Euro, was einem Plus von 27 Prozent entspricht.

Der Roboterbauer profitiert vom weltweit anhaltenden Trend zur Automatisierung in der Industrie. Für 2016 erwartet Kuka vor allem Schub außerhalb der Autoindustrie, während das Geschäft mit der Hauptkundschaft stagnieren dürfte. Der Ausblick für den Konzern fiel vorsichtig aus: Der Umsatz werde in diesem Jahr die Schwelle von 3 Mrd. Euro überschreiten, an die er sich 2015 bereits angenähert hatte. Die Rendite (Ebit-Marge) ohne Berücksichtigung des Zukaufs in der Schweiz soll mehr als 5,5 Prozent betragen, nach 6,6 Prozent im Jahr zuvor.

Washington (APA/dpa) - Nach tagelangen zähen Verhandlungen haben Republikaner und Demokraten in den USA den Stillstand der Regierung beendet - das eigentliche Problem damit aber nur vertagt. Der Kongress verabschiedete am Montag einen weiteren Übergangshaushalt, der die Finanzierung der Regierung bis zum 8. Februar sicherstellt. Beide Seiten wollen zudem weiter über ein Einwanderungspaket verhandeln.
 

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"Shutdown" der US-Regierung beendet - aber nur Übergangslösung

Luxemburg (APA/dpa) - Der Europäische Rechnungshof hat der EU-Kommission Nachlässigkeiten bei der Haushaltsüberwachung in Europa vorgeworfen. Die Brüsseler Behörde wende den Stabilitäts- und Wachstumspakt nicht effektiv an, um übermäßige Verschuldung und wirtschaftliche Ungleichgewichte in Europa wirksam zu verhindern, erklärten die Rechnungsprüfer am Dienstag in Luxemburg.
 

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Rechnungshof wirft EU-Kommission mangelhafte Haushaltsüberwachung vor

Wien (APA) - Am heutigen zehnten Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen den Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und 13 weitere Angeklagte hat der Verteidiger des mitangeklagten Walter Meischberger schwere Vorwürfe erhoben. Der Anwalt mutmaßt eine verbotene Absprache zwischen dem teilgeständigen Peter Hochegger und der Justiz. Hochegger und Staatsanwalt Alexander Marchart dementierten das.
 

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Grasser-Prozess - Verteidigervorwurf gegen Hochegger: Verbotener Deal