Künstlerhaus und Haselsteiner gründeten GmbH

Die geplante Sanierung des Wiener Künstlerhauses geht in die nächste Etappe: Nachdem die Mitglieder der Gesellschaft bildender Künstlerinnen und Künstler Österreichs Mitte November dem "gemeinsamen Weg mit der Haselsteiner Familienprivatstiftung" zugestimmt hatten, wurde am heutigen Freitag die Künstlerhaus Besitz- und Betriebs GmbH gegründet.

Die Haselsteiner Familien-Privatstiftung hält 74 Prozent, das Künstlerhaus die Sperrminorität von 26 Prozent, heißt es in einer Aussendung des Künstlerhauses. Haselsteiners Stiftung werde rund 30 Mio. Euro für die dringend notwendige Sanierung des Gebäudes und der Haustechnik und etwa 700.000 Euro jährlich für die Erhaltung und den Betrieb aufbringen. Auf etwa 50 Prozent der nach der Sanierung verfügbaren Ausstellungsflächen soll - wie bereits bekannt - die Albertina im Auftrag der Stiftung österreichische Kunst nach 1945 (bzw. 1918) in wechselnden Ausstellungen präsentieren. Die Gesellschaft bildender Künstler wird, "nach Jahrzehnten zähen Überlebenskampfes, erstmals ganzjährig Programme gestalten, ohne das Haus wie bisher durch Vermietungen am Leben erhalten zu müssen".

Der Planungsprozess der Generalsanierung habe bereits begonnen. Am 1. September 2018, zum 150-jährigen Jubiläum, soll das Haus am Wiener Karlsplatz wiedereröffnet werden.

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