Künftiger BMW-Partner Great Wall investiert in E-Auto-Forschung

Peking (APA/Reuters) - Der chinesische Autohersteller Great Wall will seinen jährlichen Absatz bis 2025 auf zwei Millionen Fahrzeuge mehr als verdoppeln. Rund ein Drittel davon würden Elektroauto sein, stellte Konzernchefin Wang Fengying am Donnerstag in Aussicht.

Ihr Unternehmen strebe eine führende Position bei Fahrzeugen an, die mit Elektroakkus oder Brennstoffzellen betrieben werden, erklärte Wang vor dem Volkskongress in Peking.

Um dieses Ziel zu erreichen, werde Great Wall bis 2020 in Forschung und Entwicklung 20 Mrd. Yuan (2,55 Mrd. Euro) investieren. BMW hatte sich kürzlich Great Wall als Partner für den Bau von Elektro-Minis ausgesucht. Beide Konzerne wollen dafür ein Gemeinschaftsunternehmen gründen.

Wien/Linz (APA) - Der 50. Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere verlief heute äußerst zäh. Nachdem Richterin Marion Hohenecker die Befragung von Grasser abgeschlossen hatte, war die Anklagebehörde am Wort - im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Ex-Minister machte von seinem Recht auf Entschlagung Gebrauch und beantwortete so gut wie keine Frage.
 

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Grasser-Prozess - 50. Tag im Zeichen des Schweigens

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky baut seinen Anteil am Handelsriesen Metro aus. Er ließ am Donnerstag aber offen, ob er damit auf ein Übernahmeangebot für den Düsseldorfer Konzern zusteuert. Dies hänge auch daran, wie sich die Beziehungen zur Metro-Spitze gestalteten und ob er und sein Investment-Partner Patrik Tkac die "zukünftige Entwicklung zielgerichtet unterstützen können".
 

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Milliardär Kretinsky hält nach Metro-Aktienkauf Karten bedeckt

Dublin/Brüssel (APA/dpa) - Die Anteilseigner von Europas größtem Billigflieger Ryanair haben bei ihrer Hauptversammlung der Führungsspitze einen Denkzettel verpasst. Zwar wählten die Aktionäre den Verwaltungsratsvorsitzenden David Bonderman und Unternehmenschef Michael O'Leary wieder - Bonderman bekam jedoch nur 70,5 Prozent Zustimmung. O'Leary erzielte immerhin 98,5 Prozent.
 

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Anleger wählen Ryanair-Führungsspitze trotz Turbulenzen wieder