KTM peilt bis 2020 Platz drei auf dem Weltmarkt an

Mattighofen (APA) - Der oberösterreichische Motorradbauer KTM will 2020 mit der Produktion von 250.000 Motorrädern die Nummer drei auf dem Weltmarkt sein. Im Vorjahr wurden 158.000 Zweiräder verkauft und damit 865 Mio. Euro umgesetzt sowie 93 Mio. Gewinn (EBIT) erzielt, berichten die "Oberösterreichischen Nachrichten" (OÖN) in ihrer Mittwoch-Ausgabe.

"Heuer wollen wir die Milliarde anreißen", wird KTM-Chef Stefan Pierer zitiert. BMW und Ducati habe der größte europäische Motorradhersteller bereits überholt, im Visier stünden nun Suzuki und Yamaha. Großes Wachstumspotenzial sieht Pierer in Asien und Lateinamerika. Dort rechne er damit, den Absatz bis 2020 mehr als zu verdoppeln. 10 Prozent des Umsatzes würden für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Dabei müsse es auch leistbar sein, einmal nach dem Versuch-und-Irrtum-Prinzip zu arbeiten. Hohe Gewinne seien die Basis dafür, und auch, um konstant wettbewerbsfähig zu bleiben und Fehlinvestitionen zu verschmerzen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro