KTM-Mehrheitsaktionärin Cross Industries plant Börsengang

Wien/Mattighofen (APA) - Die zur Pierer-Gruppe zählende Cross Industries AG, Mehrheitseigentümerin der KTM-Fahrzeuggruppe, will an die Börse. Zuvor soll die Cross Industries auf die börsenotierte Brain Force Holding verschmolzen werden. An ihr hält die Pierer Industries AG laut Firmenbuch 52,50 Prozent. Mit der Umsetzung der Transaktion wird im ersten Halbjahr 2015 gerechnet, teilte Brain Force am Dienstag ad hoc mit.

In den kommenden Monaten werde die für die Verschmelzung erforderlichen Vorbereitungsarbeiten, Bewertungen, Beschlüsse und gesellschaftsrechtlichen Maßnahmen erstellt. Zu gegebener Zeit werde die Gesellschaft und die Pierer-Gruppe den Aktionären weitere Informationen zur Umsetzung der Transaktion zur Verfügung stellen, teilt Brain Force mit.

Die Cross-Gruppe beschäftigt über 4.400 Mitarbeiter und erwartet zum Ende des Geschäftsjahres 2014 einen Konzernumsatz von rund 1,1 Mrd. Euro.
Wie Brain Force weiter mitteilt, beträgt der innere Wert einer Brain-Force-Aktie (Net Asset Value) nach dem Verkauf der Beteiligungen an die belgische Cegeka Goep 1,64 Euro.

Mit dem Ende September abgeschlossenen Verkauf gingen etwa 93 Prozent des Umsatzes und 98 Prozent der Mitarbeiter verloren. Der Verkaufswert lag vorläufig bei 24 Mio. Euro. Als fortgeführter Geschäftsbereich verbleiben die Brain Force Holding und die Network Performance Channel Gruppe. Im fortgeführten Bereich gab es in den ersten drei Quartalen einen Umsatzrückgang und einen Verlust.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro