KTM im Halbjahr mit deutlich mehr Gewinn und Umsatz

Der börsennotierte Motorradhersteller KTM hat im ersten Halbjahr deutlich mehr Gewinn und Umsatz erzielt. Das Ergebnis nach Steuern stieg von 26,2 auf 33,3 Mio. Euro, geht aus dem am Freitag veröffentlichten Halbjahresbericht hervor.

Der Umsatz stieg wie Mitte Juli bekanntgegeben um ein Viertel (25,5 Prozent) auf 515,1 Mio. Euro. Verkauft wurden 88.531 Fahrzeuge, um 25,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Betriebsergebnis (Ebit) stieg um 49,7 Prozent von 33,6 auf 50,3 Mio. Euro.

Das Ebitda (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) erhöhte sich laut Zwischenbericht auf 70,2 (52,4) Mio. Euro. Beschäftigt waren 2.380 (Jahresende 2014: 2.143) Mitarbeiter (inklusive Leiharbeiter und externe Dienstnehmer).

Für das Gesamtjahr wird eine Steigerung bei Umsatz und Absatz erwartet. Die globale Produktstrategie werde durch geplante Expansionen weiter umgesetzt. Das für 2015 geplante Investitionsvolumen liege weiterhin auf hohem Niveau. Schwerpunkte seien dabei vor allem neue Serienentwicklungsprojekte sowie Infrastruktur und Entwicklungsinvestitionen in Motorsport und Logistik.

Die Fertigstellung des im Vorjahr begonnen Baus des neuen Logistikzentrums in Munderfing mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 30 Mio. Euro wird für das dritte Quartal erwartet. Begonnen wurde im ersten Halbjahr mit der Errichtung eines neuen Motorsportgebäudes in Munderfing mit geplanten Investitionen von 13,2 Mio. Euro.

KTM steht laut Halbjahresbericht zu 51,2 Prozent im Besitz der börsennotierten Cross Industries und zu 48 Prozent im Besitz der indischen Bajaj Auto International Holdings B.V.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018