K+S schließt deutsches Kalibergwerk - 730 Mitarbeiter betroffen

Kassel - Der deutsche Dünger- und Salzproduzent K+S legt seine Kaliproduktion in der Region Hannover Ende 2018 still. Von dem Schritt sind rund 730 Mitarbeiter betroffen. Der wirtschaftliche Abbau im Bergwerk Sigmundshall werde immer schwieriger, begründete der Konzern den Schritt in einer Mitteilung vom Mittwoch. Die Rohsalzvorräte am Standort gingen zur Neige, erklärte K+S-Chef Burkhard Lohr.

"Die Rahmenbedingungen für die Gewinnung werden immer anspruchsvoller." Möglichst vielen Beschäftigten will K+S nun Arbeitsplätze an anderen Standorten anbieten. Zudem wird mit den Betriebsräten über einen Interessenausgleich und Sozialplan verhandelt.

Die im laufenden Jahr zu erwartenden Kosten für die Schließung sind laut Unternehmensangaben in den aktuellen Prognosen enthalten. Der im Index der mittelgroßen Werte MDax notierte Konzern peilt 2017 einen operativen Gewinn von 260 bis 360 Mio. Euro an.

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

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Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

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European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse

Brüssel/Berlin (APA/Reuters) - Der Handelsüberschuss der EU-Länder mit den USA hat sich im ersten Halbjahr ungeachtet der scharfen Kritik von Präsident Donald Trump deutlich erhöht. Von Jänner bis Juni summierte er sich auf 66,9 Mrd. Euro, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag mitteilte. Das sind 10,7 Mrd. Euro oder 16 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
 

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EU-Handelsüberschuss mit den USA stieg im ersten Halbjahr kräftig