K+S schließt deutsches Kalibergwerk - 730 Mitarbeiter betroffen

Kassel - Der deutsche Dünger- und Salzproduzent K+S legt seine Kaliproduktion in der Region Hannover Ende 2018 still. Von dem Schritt sind rund 730 Mitarbeiter betroffen. Der wirtschaftliche Abbau im Bergwerk Sigmundshall werde immer schwieriger, begründete der Konzern den Schritt in einer Mitteilung vom Mittwoch. Die Rohsalzvorräte am Standort gingen zur Neige, erklärte K+S-Chef Burkhard Lohr.

"Die Rahmenbedingungen für die Gewinnung werden immer anspruchsvoller." Möglichst vielen Beschäftigten will K+S nun Arbeitsplätze an anderen Standorten anbieten. Zudem wird mit den Betriebsräten über einen Interessenausgleich und Sozialplan verhandelt.

Die im laufenden Jahr zu erwartenden Kosten für die Schließung sind laut Unternehmensangaben in den aktuellen Prognosen enthalten. Der im Index der mittelgroßen Werte MDax notierte Konzern peilt 2017 einen operativen Gewinn von 260 bis 360 Mio. Euro an.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne