K+S profitiert von höheren Preisen und besserer Entsorgungslage

Kassel (APA/dpa-AFX) - Der Dünger- und Salzkonzern K+S hat im dritten Quartal von höheren Düngerpreisen und einer Entschärfung der Entsorgungsproblematik bei salzhaltigen Abwässern profitiert. Die verbesserten Produktionsbedingungen verliehen dem Geschäft mit gewinnträchtigen Düngemittelspezialitäten Rückenwind.

Der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Bewertungsveränderungen von Derivaten (Ebit I) legte auf 12 Mio. Euro zu, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Im Vorjahr war noch ein Minus von 31 Mio. Euro angefallen. Beim Ebit I werden etwa Kosten für die Wechselkursabsicherung herausgerechnet.

Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um rund 6 Prozent auf 727 Mio. Euro. Während die Erlöse im Düngergeschäft zulegten, fielen sie in der Salz-Sparte. Hier belastete unter anderem ein geringerer Absatz im nordamerikanischen Geschäft mit Auftausalz. Beide Sparten litten zudem unter dem wiedererstarkten Euro. Sowohl beim Umsatz als auch beim Ebit I blieb der Konzern hinter den durchschnittlichen Analystenschätzungen zurück.

Für das Gesamtjahr sieht sich K+S auf Kurs. Das Ebit I soll sich weiterhin auf 260 bis 360 Mio. Euro verbessern, nach 229 Mio. Euro im Jahr 2016.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab