K+S profitiert von höheren Preisen und besserer Entsorgungslage

Kassel (APA/dpa-AFX) - Der Dünger- und Salzkonzern K+S hat im dritten Quartal von höheren Düngerpreisen und einer Entschärfung der Entsorgungsproblematik bei salzhaltigen Abwässern profitiert. Die verbesserten Produktionsbedingungen verliehen dem Geschäft mit gewinnträchtigen Düngemittelspezialitäten Rückenwind.

Der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Bewertungsveränderungen von Derivaten (Ebit I) legte auf 12 Mio. Euro zu, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Im Vorjahr war noch ein Minus von 31 Mio. Euro angefallen. Beim Ebit I werden etwa Kosten für die Wechselkursabsicherung herausgerechnet.

Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um rund 6 Prozent auf 727 Mio. Euro. Während die Erlöse im Düngergeschäft zulegten, fielen sie in der Salz-Sparte. Hier belastete unter anderem ein geringerer Absatz im nordamerikanischen Geschäft mit Auftausalz. Beide Sparten litten zudem unter dem wiedererstarkten Euro. Sowohl beim Umsatz als auch beim Ebit I blieb der Konzern hinter den durchschnittlichen Analystenschätzungen zurück.

Für das Gesamtjahr sieht sich K+S auf Kurs. Das Ebit I soll sich weiterhin auf 260 bis 360 Mio. Euro verbessern, nach 229 Mio. Euro im Jahr 2016.

Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - BASF spricht über eine Fusion seiner Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit der vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierten Dea AG. BASF würde die Aktienmehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten, teilte der deutsche Konzern am Freitag mit. Mittelfristig sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens eine Option.
 

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BASF spricht über Fusion der Tochter Wintershall mit Dea

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine neue Vorschrift zur Bilanzierung droht die Banken zu belasten. Basierend auf Informationen direkt überwachter Geldhäuser, die besser auf die Umstellung vorbereitet seien, betrage die negative Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote (CET 1) im Schnitt geschätzte 40 Basispunkte, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit.
 

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EZB - Neue Bilanzierungsregel knabbert Banken-Kapitaldecke an

Bonn/Frankfurt (APA/dpa) - Die Preisexplosion für innerdeutsche Flugtickets nach der Air-Berlin-Pleite ruft das deutsche Bundeskartellamt auf den Plan. Die Wettbewerbsbehörde hat entschieden, die Preise beim Branchenprimus, der AUA-Mutter Lufthansa, zu prüfen.
 

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Deutsches Kartellamt prüft Lufthansa-Preise nach Air-Berlin-Pleite