K+S profitiert von höheren Preisen und besserer Entsorgungslage

Kassel (APA/dpa-AFX) - Der Dünger- und Salzkonzern K+S hat im dritten Quartal von höheren Düngerpreisen und einer Entschärfung der Entsorgungsproblematik bei salzhaltigen Abwässern profitiert. Die verbesserten Produktionsbedingungen verliehen dem Geschäft mit gewinnträchtigen Düngemittelspezialitäten Rückenwind.

Der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Bewertungsveränderungen von Derivaten (Ebit I) legte auf 12 Mio. Euro zu, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Im Vorjahr war noch ein Minus von 31 Mio. Euro angefallen. Beim Ebit I werden etwa Kosten für die Wechselkursabsicherung herausgerechnet.

Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um rund 6 Prozent auf 727 Mio. Euro. Während die Erlöse im Düngergeschäft zulegten, fielen sie in der Salz-Sparte. Hier belastete unter anderem ein geringerer Absatz im nordamerikanischen Geschäft mit Auftausalz. Beide Sparten litten zudem unter dem wiedererstarkten Euro. Sowohl beim Umsatz als auch beim Ebit I blieb der Konzern hinter den durchschnittlichen Analystenschätzungen zurück.

Für das Gesamtjahr sieht sich K+S auf Kurs. Das Ebit I soll sich weiterhin auf 260 bis 360 Mio. Euro verbessern, nach 229 Mio. Euro im Jahr 2016.

Wien (APA/Reuters) - Der Wiener Öl- und Gaskonzern OMV will trotz des Ausstiegs der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran vorerst nicht von seinen Plänen in dem Land abrücken. "Unser Vorhaben im Iran ist nicht zum Stillstand gekommen, sondern läuft weiter", sagte OMV-Vorstandsmitglied Johann Pleininger am Dienstag auf der Aktionärsversammlung.
 

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OMV will Iran-Pläne vorerst nicht abblasen

Berlin (APA/Reuters) - Nach der Einigung zwischen den USA und China im Handelsstreit hat EU-Kommissionsvizepräsident Jyrki Katainen die US-Regierung aufgefordert, die Europäische Union (EU) dauerhaft von Schutzzöllen auf Stahl und Aluminium auszunehmen. "Wir können nichts anderes akzeptieren als die dauerhafte Ausnahme", sagte Katainen am Dienstag in Berlin.
 

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EU-Kommissionsvize pocht auf dauerhafte Ausnahme von US-Strafzöllen

Istanbul (APA/AFP) - Die türkische Lira ist auf ein neues Rekordtief gefallen, nachdem die US-Ratingagentur Fitch sich besorgt über die Unabhängigkeit der Zentralbank geäußert hat. Die türkische Währung verlor allein am Dienstag 1,3 Prozent ihres Werts gegenüber dem Dollar und notierte vorübergehend bei 4,66 Lira zum Dollar.
 

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Türkische Lira setzt Talfahrt ungebremst fort