K+S profitiert von höheren Preisen und besserer Entsorgungslage

Kassel (APA/dpa-AFX) - Der Dünger- und Salzkonzern K+S hat im dritten Quartal von höheren Düngerpreisen und einer Entschärfung der Entsorgungsproblematik bei salzhaltigen Abwässern profitiert. Die verbesserten Produktionsbedingungen verliehen dem Geschäft mit gewinnträchtigen Düngemittelspezialitäten Rückenwind.

Der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Bewertungsveränderungen von Derivaten (Ebit I) legte auf 12 Mio. Euro zu, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Im Vorjahr war noch ein Minus von 31 Mio. Euro angefallen. Beim Ebit I werden etwa Kosten für die Wechselkursabsicherung herausgerechnet.

Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um rund 6 Prozent auf 727 Mio. Euro. Während die Erlöse im Düngergeschäft zulegten, fielen sie in der Salz-Sparte. Hier belastete unter anderem ein geringerer Absatz im nordamerikanischen Geschäft mit Auftausalz. Beide Sparten litten zudem unter dem wiedererstarkten Euro. Sowohl beim Umsatz als auch beim Ebit I blieb der Konzern hinter den durchschnittlichen Analystenschätzungen zurück.

Für das Gesamtjahr sieht sich K+S auf Kurs. Das Ebit I soll sich weiterhin auf 260 bis 360 Mio. Euro verbessern, nach 229 Mio. Euro im Jahr 2016.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018