Kryptowährungen unter Druck - Thailand kündigt Regulierung an

Frankfurt am Main (APA/dpa) - Neue Regulierungsbemühungen in Asien haben Kryptowährungen am Donnerstag unter Druck gebracht. Der Kurs des Bitcoin, der bekanntesten Digitalwährung, fiel in der Früh auf der Handelsplattform Bitstamp unter 7.600 Dollar. In der Nacht hatte er zwischenzeitlich noch bei 8.000 Dollar gelegen. Auch andere Kryptowährungen wie Ethereum oder Litecoin verzeichneten deutliche Verluste.

Händler führten den Rückgang auf eine angekündigte härtere Gangart der Behörden in Thailand zurück. Man werde bereits im April neue Regeln für Kryptowährungen und sogenannte digitale Börsengänge (Initial Coin Offerings, ICO) einführen, um Investoren zu schützen, hieß es von Thailands Aufsehern.

Die Regeln werden demnach bereits binnen drei Wochen in Kraft sein und Anforderungen bezüglich Transparenz sowie Warnhinweise betreffen. Thailand hatte zuvor bereits Finanzinstituten den Handel mit Kryptowährungen untersagt. Weltweit nehmen Behörden das digitale Geld immer stärker an die Kandare. Einige asiatische Länder, die zum Teil Krypto-Hochburgen sind, haben sich dabei zuletzt als Vorreiter hervorgetan.

Berlin (APA/Reuters) - Die deutsche Industrie will sich nicht dem wachsenden Druck der US-Regierung beugen, auf die Gaspipeline Nord Stream 2, an deren Finanzierung die OMV beteiligt ist, zu verzichten und stattdessen amerikanisches Flüssiggas zu kaufen.
 

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Deutsche Industrie hält an Nord Stream 2 fest

Washington/Peking (APA/dpa) - Der erbitterte Handelskonflikt zwischen den USA und China hat nun offiziell die nächste Stufe erreicht. Am Montag trat die drastische Verschärfung in Kraft, wonach die USA insgesamt die Hälfte aller Wareneinfuhren aus China mit Sonderzöllen belegen.
 

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Neue US-Sonderzölle gegen China in Kraft

Frankfurt (APA/dpa-AFX) - Der österreichische Milliardär Georg Stumpf bringt den schwäbischen Anlagenbauer Exyte, ehemals M+W, an die Börse. Ein "bedeutender Minderheitsanteil" des Unternehmens solle in Zukunft in Streubesitz sein, wie Exyte am Montag erklärte. Damit verkauft Stumpf einen Teil an dem Unternehmen an die zukünftigen Aktionäre. Angestrebt ist ein Börsengang im vierten Quartal.
 

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Stumpf-Firma Exyte soll im vierten Quartal an die Börse gehen