Kryptobörsen in Japan drohen Strafen wegen Sicherheitsmängeln - Blatt

Frankfurt/Tokio (APA/Reuters) - Die japanische Finanzaufsicht will einem Medienbericht zufolge mehreren Börsen für Bitcoin & Co Strafen aufbrummen. Die Behörde denke auch darüber nach, einige bisher unlizenzierte Plattformen zur Aussetzung des Handels zu zwingen, berichtete die Wirtschaftszeitung Nikkei. Damit reagiere die FSA auf im Rahmen einer Sonderprüfung entdeckte Mängel beim Kundenschutz und im Kampf gegen Geldwäsche.

Nikkei nannte am Mittwoch weder die Quelle für diese Information noch Details der geplanten Strafen. Auch blieb unklar, welche Plattformen betroffen sind. Die FSA war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.

"Sollten japanische Cyber-Börsen ihr Geschäft temporär aussetzen müssen, wäre dies ein großes Ausrufezeichen an die gesamte Branche mit möglichen Kettenreaktionen", sagte Analyst Timo Emden von Emden Research. Auch andere Börsen könnten auf Herz und Nieren geprüft werden.

Hintergrund für die eingehende Prüfung ist ein Hacker-Angriff auf die japanische Plattform Coincheck im Jänner. Diebe erbeuteten dabei digitale Münzen der virtuellen Währung Nem im Wert von etwa 530 Mio. Dollar (427 Mio. Euro). Coincheck verfügt bisher über keine staatliche Lizenz zum Handel mit Kryptowährungen. Da die Börse bereits vor dem Inkrafttreten des Gesetzes bestand, das eine Genehmigung vorschreibt, durfte sie ihre Geschäfte während des laufenden Antrags weiterführen. Nach dem Hackerangriff ordnete die FSA an, dass Coincheck einen Maßnahmenkatalog präsentieren müsse, wie ein solcher Vorfall in Zukunft verhindert werden könne.

London (APA/Reuters) - Der durch den Kauf von Air-Berlin-Teilen gewachsene britische Billigflieger Easyjet hat seine Gewinnprognose nach dem dritten Quartal nach oben geschraubt. Dank des günstigen Wettbewerbsumfelds werde in dem bis Ende September laufenden Geschäftsjahr ein Vorsteuergewinn zwischen 550 und 590 Mio. Pfund (620 bis 665 Mio. Euro) erwartet, teilte das Unternehmen am Mittwoch in London mit.
 

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Easyjet erwartet Gewinnsprung trotz Flugausfälle

London (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) warnt vor einem Scheitern der Reform neuer Geldmarkt-Referenzzinsen. Notenbanken suchen seit einiger Zeit nach Alternativen zu Referenzsätzen wie dem Euribor, die nach jahrelangen Manipulationen durch Banker in Verruf geraten sind. Doch die Zeit wird knapp.
 

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EZB warnt vor Scheitern von Reform der Geldmarktsätze

Kopenhagen (APA/Reuters) - Ein Geldwäsche-Skandal erschüttert die Danske Bank. Das größte dänische Geldhaus werde auf Gewinne verzichten, die es mit verdächtigen Transaktionen in Estland erzielt hat, erklärte das Institut am Mittwoch bei der Vorlage der Zahlen zum zweiten Quartal. Zuvor müsse allerdings das Ausmaß des Skandals geklärt werden. Man habe eine eigene Untersuchung gestartet, die die Jahre 2007 bis 2015 betreffe.
 

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Geldwäsche-Skandal belastet Danske Bank - Aktie fällt