Kronprinzen bei VW: Porsche-Chef Müller gilt als Favorit

Wolfsburg/Stuttgart - Nach Kronprinzen wird bei Volkswagen schon lange geschaut - aber der Bruch zwischen Patriarch Ferdinand Piech und Konzernchef Martin Winterkorn könnte die Suche beschleunigen. Als Favorit wird Porsche-Chef Matthias Müller gehandelt, der sich jahrelang als Produktplaner im Konzern einen Namen gemacht hat.

Der 61-jährige Müller gilt als besonnener, aber zupackender Manager, der auch Kante zeigen kann. Er arbeitet seit Jahren eng mit Winterkorn zusammen. In der Branche genießt er den Ruf eines exzellenten Produktstrategen und wird als einer der wichtigsten Männer im VW-Konzern gesehen.

Die Nachfolge-Spekulationen schürte er zuletzt sogar selbst: Er schließe nichts aus und sei für nichts zu alt, sagte der gelernte Werkzeugmacher und Informatiker vor einem Monat. Grundsätzlich brauche VW aber einen Generationenwechsel. Der in Chemnitz geborene und in Bayern aufgewachsene Manager kennt nicht nur den Sport- und Geländewagenbauer Porsche, sondern weiß auch, wie Audi und VW in ihren Produktplanungen ticken.

Weitere Kandidaten sind Nutzfahrzeug-Chef Andreas Renschler, der aber erst im Februar vom Konkurrenten Daimler kam. Im Juli nimmt mit dem früheren BMW-Manager Herbert Diess ein weiterer Routinier seine Arbeit als Chef der Hausmarke VW Pkw auf. Außerdem werden die Namen von Chef-Entwickler Ulrich Hackenberg sowie seinem Pendant bei VW Pkw, Heinz-Jakob Neußer, und der Skoda-Chef Wilfried Vahland gehandelt. Audi-Chef Rupert Stadler scheint als Betriebswirt dagegen chancenlos - denn Piëch will einen Techniker an der Spitze. Diese Anforderung erfüllt Volkswagens Finanzchef Hans Dieter Pötsch als Wirtschaftsingenieur zumindest formell.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen