Kroatische bauMax-Tochter meldete Insolvenz an

Die Kroatien-Tochter der österreichischen Baumarktkette bauMax hat Insolvenz angemeldet. Beinahe alle Gläubiger haben den vorgeschlagenen Plan zur finanziellen Umstrukturierung abgelehnt, berichtete die kroatische Tageszeitung "Jutarnji list".

Die Baumarktkette bestätigte auf APA-Anfrage den Zeitungsbericht. "Wir können bestätigen, dass sich bauMax aus Kroatien zurückzieht und die Tochtergesellschaft Insolvenz angemeldet hat. Die Insolvenz betrifft nur bauMax Kroatien", so bauMax-Sprecherin Monika Voglgruber. Für bauMax Slowenien und die übrigen bauMax-Länder (Österreich, Tschechien, Slowakei) habe dies keine Auswirkungen, hier werde das Restrukturierungsprogramm wie bisher vorgesehen weitergeführt. Die Baumarktkette betreibt laut Homepage sieben Standorte in Kroatien.

Insgesamt 98 Prozent der Gläubiger, darunter alle Gläubigerbanken, stimmten gegen den Sanierungsplan, so die kroatische Zeitung. bauMax schulde dem kroatischen Staat und den Banken 414,4 Mio. Kuna (54,3 Mio. Euro), die Verbindlichkeiten gegenüber weiteren Gläubigern würden knapp 93 Mio. Kuna (12,2 Mio. Euro) betragen. Das Vorkonkursverfahren wurde im Vorjahr auf Antrag von bauMax eröffnet.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht