Kroatische bauMax-Tochter meldete Insolvenz an

Die Kroatien-Tochter der österreichischen Baumarktkette bauMax hat Insolvenz angemeldet. Beinahe alle Gläubiger haben den vorgeschlagenen Plan zur finanziellen Umstrukturierung abgelehnt, berichtete die kroatische Tageszeitung "Jutarnji list".

Die Baumarktkette bestätigte auf APA-Anfrage den Zeitungsbericht. "Wir können bestätigen, dass sich bauMax aus Kroatien zurückzieht und die Tochtergesellschaft Insolvenz angemeldet hat. Die Insolvenz betrifft nur bauMax Kroatien", so bauMax-Sprecherin Monika Voglgruber. Für bauMax Slowenien und die übrigen bauMax-Länder (Österreich, Tschechien, Slowakei) habe dies keine Auswirkungen, hier werde das Restrukturierungsprogramm wie bisher vorgesehen weitergeführt. Die Baumarktkette betreibt laut Homepage sieben Standorte in Kroatien.

Insgesamt 98 Prozent der Gläubiger, darunter alle Gläubigerbanken, stimmten gegen den Sanierungsplan, so die kroatische Zeitung. bauMax schulde dem kroatischen Staat und den Banken 414,4 Mio. Kuna (54,3 Mio. Euro), die Verbindlichkeiten gegenüber weiteren Gläubigern würden knapp 93 Mio. Kuna (12,2 Mio. Euro) betragen. Das Vorkonkursverfahren wurde im Vorjahr auf Antrag von bauMax eröffnet.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen