Kroatiens Premier: Euroeinführung bereits in vier Jahren

Kroatiens Premier Tihomir Oreskovic hat angekündigt, sein Land werde in vier Jahren den Euro einführen. In zwei Jahren könne der Prozess eingeleitet und in vier Jahren abgeschlossen werden, sagte Oreskovic laut Medienberichten am Dienstag bei seinem Besuch in Berlin.

In Kroatien löste Oreskovic mit seiner Ankündigung Verwunderung aus. Die Euro-Einführung bereits in vier Jahren sei objektiv unmöglich, sagte der kroatische Notenbankchef Boric Vujcic der Tageszeitung "Novi List". Im Jahr 2020 könnten erst die Vorbereitungen für die Einführung eingeleitet werden. Bis zur tatsächlichen Einführung müssten dann aber noch weitere zwei Jahre vergehen, sagte der Notenbankchef.

Das größte Hindernis für die Euroeinführung in Kroatien ist die steigende Staatsverschuldung, die derzeit bei 90 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) liegt. Um sich für die Übernahme der gemeinsamen europäischen Währung zu qualifizieren, müsste das Land zunächst diesen Trend umdrehen und beweisen, dass man die Staatsverschuldung unter 60 Prozent des BIP halten kann. Wie der Notenbankchef laut Medienberichten erklärte, könnte man das bis 2020 erreichen.

Wien/Bochum (APA) - Buwog-Chef Daniel Riedl widerspricht dem Vorwurf, die Bundeswohnungen seien 2004 von der damaligen Bundesregierung zu billig verkauft worden. Zur in diesen 14 Jahren eingetretenen Wertsteigerung von 588 Mio. auf 3,2 Mrd. Euro, soviel bietet die deutsche Vonovia, sagte Riedl am Freitag im Ö1-"Mittagsjournal" des ORF-Radios: "Ich bin persönlich stolz drauf."
 

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Buwog-Chef Riedl verteidigt kräftige Wertsteigerung des Unternehmens

Wien (APA) - Bei der insolventen Wienwert-Holding hat am Freitag die erste Gläubigerversammlung stattgefunden. Laut Bericht des Masseverwalters Norbert Abel beträgt das liquide Vermögen derzeit gerade einmal 40.000 Euro, berichtete Anlegeranwalt Lukas Aigner am Nachmittag. Die Anleihen seien aus Sicht des Masseverwalters faktisch nicht besichert.
 

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Wienwert-Masseverwalter: 40.000 Euro Vermögen, Bonds nicht besichert

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi hat nach einem Gewinnsprung 2017 einen klaren Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gescheut. Das sorgte an der Börse für Enttäuschung: Vivendi-Aktien brachen am Freitag zeitweise um knapp neun Prozent ein und waren größter Verlierer im Parise Auswahlindex CAC 40.
 

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Medienkonzern Vivendi lässt Anleger über 2018 im Dunkeln: Aktie fällt