Kroatiens Premier: Euroeinführung bereits in vier Jahren

Kroatiens Premier Tihomir Oreskovic hat angekündigt, sein Land werde in vier Jahren den Euro einführen. In zwei Jahren könne der Prozess eingeleitet und in vier Jahren abgeschlossen werden, sagte Oreskovic laut Medienberichten am Dienstag bei seinem Besuch in Berlin.

In Kroatien löste Oreskovic mit seiner Ankündigung Verwunderung aus. Die Euro-Einführung bereits in vier Jahren sei objektiv unmöglich, sagte der kroatische Notenbankchef Boric Vujcic der Tageszeitung "Novi List". Im Jahr 2020 könnten erst die Vorbereitungen für die Einführung eingeleitet werden. Bis zur tatsächlichen Einführung müssten dann aber noch weitere zwei Jahre vergehen, sagte der Notenbankchef.

Das größte Hindernis für die Euroeinführung in Kroatien ist die steigende Staatsverschuldung, die derzeit bei 90 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) liegt. Um sich für die Übernahme der gemeinsamen europäischen Währung zu qualifizieren, müsste das Land zunächst diesen Trend umdrehen und beweisen, dass man die Staatsverschuldung unter 60 Prozent des BIP halten kann. Wie der Notenbankchef laut Medienberichten erklärte, könnte man das bis 2020 erreichen.

Wien/Washington (APA) - "Österreichische Unternehmen werden vom Hochschalten des amerikanischen Wirtschaftsmotors weiter profitieren", sagt der Wirtschaftsdelegierte in Los Angeles, Rudolf Thaler, voraus. Die US-Konjunktur ziehe gegen Ende 2017 stärker an als in den acht Jahren nach der Rezession und sorge für die längste wirtschaftliche Erholungsphase.
 

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Handelsdelegierter: Austro-Firmen profitieren vom US-Wirtschaftsmotor

Stuttgart/Hannover (APA/dpa) - Daimler-Chef Dieter Zetsche soll Aufsichtsratschef beim Reisekonzern Tui werden. Am 1. Oktober 2018 soll er sein neues Amt antreten, wie Tui am Dienstag mitteilte. Die Hauptversammlung müsste ihn dafür im Februar in den Aufsichtsrat wählen, danach kann er zum Nachfolger von Klaus Mangold (74) bestimmt werden. Der bisherige Aufsichtsratschef wolle sein Amt dann niederlegen, teilte Tui mit.
 

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Daimler-Chef Zetsche soll Aufsichtsratschef bei Tui werden

Lieboch/Wien (APA) - Die Zeta Biopharma GmbH mit Sitz in Lieboch bei Graz hat nach eigenen Angaben einen Großauftrag vom deutschen Pharmakonzern Boehringer Ingelheim erhalten. Der Auftrag übersteige deutlich die 25 Mio. Euro-Grenze und umfasst neben Anlagenplanung die Lieferung der Bioreaktoren für die Biotech-Produktionsanlage am Boehringer Regional Center Vienna.
 

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Steirische Zeta Biopharma mit Großauftrag von Boehringer Ingelheim