Kroatien baut offenbar ein schwimmendes LNG-Terminal

Kroatien, das seit Jahren ein Flüssigerdgas-Terminal auf der nordadriatischen Insel Krk plant, baut nun offenbar eine schwimmende Anlage. Diese soll im Jahr 2018 fertiggestellt werden, wie der kroatischer Wirtschaftsminister Tomislav Panenic zur Reuters sagte. Die Anlage soll eine Startkapazität von rund 2 Mrd. Kubikmeter haben.

Das Unternehmen LNG Hrvatska plante ursprünglich ein LNG-Terminal in der Gemeinde Omisalj auf der Insel Krk mit einer Kapazität von 6 Mrd. Kubikmeter. "Das bedeutet nicht, dass wir ein Bodenterminal ganz aufgeben, doch in diesen Moment glauben wir, die Stabilität auf den Markt mit einem schwimmenden Terminal sichern zu können", sagte der Minister.
Das Investitionsvolumen des ursprünglichen Projekts wurde auf rund 600 Mio. Euro beziffert, zusammen mit dem Ausbau von Gasfernleitungen auf 1 Mrd. Euro. Früheren Medienberichten zufolge kam allerdings auf Anregung der USA auch eine schwimmende Anlage als mögliche Variante ins Spiel.
Auf eine Ausschreibung für potenzielle Investoren, die im Vorjahr veröffentlicht wurde, meldeten sich vier industrielle und drei finanzielle Bieter. Ihre Namen wurden bisher nicht enthüllt. Laut Reuters interessieren sich auch US-Investoren für das Terminal. Die Gespräche über Finanzierung des Projekts sollen in den nächsten Monaten beschleunigt werden, hieß es.

Berlin (APA/AFP) - Mehr als tausend Beschäftigte der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin sowie Unterstützer haben am Mittwoch in der Hauptstadt für den Erhalt der Jobs bei der Airline demonstriert. Verdi-Sprecher Andreas Splanemann sprach am Nachmittag von rund 1.300 Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet, das habe die Erwartungen der Gewerkschaft "bei weitem übertroffen".
 

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Air-Berlin-Beschäftigte demonstrieren für Erhalt ihrer Arbeitsplätze

Brüssel/Frankfurt (APA/Reuters) - Großbanken in der Eurozone sollen maximal vier Jahre Zeit zum Aufbau zusätzlicher Finanzpuffer für den Krisenfall erhalten. Erstmals würden verpflichtende Ziele für die Mehrheit der größten und komplexesten Finanzkonzerne in der Eurozone gesetzt, erklärte der Systemrisikorat (SRB), der in der Eurozone für die geordnete Abwicklung gescheiterter Banken verantwortlich ist, am Mittwoch.
 

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EU gibt Banken vier Jahre für Aufbau von Krisen-Puffer

Berlin/Frankfurt (APA/Reuters) - In der "Cum-Cum"-Affäre um Steuertricks mit Dividendenpapieren rechnen zahlreiche deutsche Banken mit Straf- und Steuernachzahlungen. 77 Institute erwarten wegen der Steuertricks Belastungen von insgesamt gut einer halben Milliarde Euro, wie es in einer Reuters vorliegenden Antwort des deutschen Finanzministeriums und der Finanzaufsicht BaFin auf eine Anfrage der Grünen heißt.
 

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Deutsche Banken stellen wegen Steuertricks halbe Milliarde zurück