Kroatien baut offenbar ein schwimmendes LNG-Terminal

Kroatien, das seit Jahren ein Flüssigerdgas-Terminal auf der nordadriatischen Insel Krk plant, baut nun offenbar eine schwimmende Anlage. Diese soll im Jahr 2018 fertiggestellt werden, wie der kroatischer Wirtschaftsminister Tomislav Panenic zur Reuters sagte. Die Anlage soll eine Startkapazität von rund 2 Mrd. Kubikmeter haben.

Das Unternehmen LNG Hrvatska plante ursprünglich ein LNG-Terminal in der Gemeinde Omisalj auf der Insel Krk mit einer Kapazität von 6 Mrd. Kubikmeter. "Das bedeutet nicht, dass wir ein Bodenterminal ganz aufgeben, doch in diesen Moment glauben wir, die Stabilität auf den Markt mit einem schwimmenden Terminal sichern zu können", sagte der Minister.
Das Investitionsvolumen des ursprünglichen Projekts wurde auf rund 600 Mio. Euro beziffert, zusammen mit dem Ausbau von Gasfernleitungen auf 1 Mrd. Euro. Früheren Medienberichten zufolge kam allerdings auf Anregung der USA auch eine schwimmende Anlage als mögliche Variante ins Spiel.
Auf eine Ausschreibung für potenzielle Investoren, die im Vorjahr veröffentlicht wurde, meldeten sich vier industrielle und drei finanzielle Bieter. Ihre Namen wurden bisher nicht enthüllt. Laut Reuters interessieren sich auch US-Investoren für das Terminal. Die Gespräche über Finanzierung des Projekts sollen in den nächsten Monaten beschleunigt werden, hieß es.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden