Kroatien baut offenbar ein schwimmendes LNG-Terminal

Kroatien, das seit Jahren ein Flüssigerdgas-Terminal auf der nordadriatischen Insel Krk plant, baut nun offenbar eine schwimmende Anlage. Diese soll im Jahr 2018 fertiggestellt werden, wie der kroatischer Wirtschaftsminister Tomislav Panenic zur Reuters sagte. Die Anlage soll eine Startkapazität von rund 2 Mrd. Kubikmeter haben.

Das Unternehmen LNG Hrvatska plante ursprünglich ein LNG-Terminal in der Gemeinde Omisalj auf der Insel Krk mit einer Kapazität von 6 Mrd. Kubikmeter. "Das bedeutet nicht, dass wir ein Bodenterminal ganz aufgeben, doch in diesen Moment glauben wir, die Stabilität auf den Markt mit einem schwimmenden Terminal sichern zu können", sagte der Minister.
Das Investitionsvolumen des ursprünglichen Projekts wurde auf rund 600 Mio. Euro beziffert, zusammen mit dem Ausbau von Gasfernleitungen auf 1 Mrd. Euro. Früheren Medienberichten zufolge kam allerdings auf Anregung der USA auch eine schwimmende Anlage als mögliche Variante ins Spiel.
Auf eine Ausschreibung für potenzielle Investoren, die im Vorjahr veröffentlicht wurde, meldeten sich vier industrielle und drei finanzielle Bieter. Ihre Namen wurden bisher nicht enthüllt. Laut Reuters interessieren sich auch US-Investoren für das Terminal. Die Gespräche über Finanzierung des Projekts sollen in den nächsten Monaten beschleunigt werden, hieß es.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht