Kroatien beschließt Kauf von gebrauchten israelischen Kampfjets

Zagreb (APA) - Das NATO-Mitglied Kroatien kauft gebrauchte israelische Kampfjets, um seine veraltete Kampfflugzeug-Flotte zu modernisieren. Die Regierung in Zagreb hat am Donnerstag die Entscheidung über den Kauf von zwölf modernisierten israelischen F-16 getroffen, berichteten kroatische Medien. In den nächsten zehn Jahren wird Kroatien für die Kampfflugzeuge umgerechnet rund 400 Mio. Euro zahlen, hieß es.

Laut dem kroatischen Verteidigungsminister Damir Krsticevic handelt es sich um eine der wichtigsten Entscheidungen in dem Verteidigungssektor seit dem Ende des Kroatienkrieges (1991-1995). "Das ist ein historischer Tag für die kroatischen Luftstreitkräfte. Mit dieser Entscheidung investieren wir in die Sicherheit Kroatiens, sie ist erschwinglich und die beste für uns", sagte Krsitcevic bei der Kabinettssitzung laut Nachrichtenagentur Hina.

Der Beschluss, israelische Flugzeuge zu kaufen, folgt einer entsprechenden Empfehlung des kroatischen Verteidigungsrats vom Dienstag. Neben dem israelischen Angebot hatte Kroatien noch gebrauchte F-16 aus den USA und aus Griechenland sowie neue schwedische Kampfflugzeuge Gripen JAS-39 zur Auswahl. Ausschlaggebend war insbesondere der Preis gewesen.

Kroatien wird aus Israel bis 2022 insgesamt zwölf modernisierte gebrauchte F-16 "Barak"-Kampfjets geliefert bekommen. Die Flugzeuge sind zwischen 25 und 30 Jahre alt und werden die noch älteren MiG-21 aus dem ehemaligen Jugoslawien ersetzen. Das israelische Angebot beinhaltet auch zwei Flugsimulatoren, Ausbildung von Piloten und Wartungspersonal sowie Waffen für die Flugzeuge. Den Plänen zufolge soll Kroatien die neugekauften Kampfjets die nächsten 25 Jahre nützen.

Wien (APA) - Die Reform der Staatsholding ÖBIB, die per 1. Jänner 2019 zur ÖBAG werden soll, hat am Mittwoch den Ministerrat passiert. Die ÖBAG wird nicht nur die Staatsanteile an OMV, Telekom, Post und Casinos verwalten. Dazu kommt noch die BIG. Zudem übernimmt die ÖBAG die Verwaltung der Anteilsrechte des Bundes am Verbund, dessen Anteile de jure aber beim Finanzministerium bleiben. Von der AK kommt Kritik.
 

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ÖBIB wird zu ÖBAG: Gesetz passierte Ministerrat - AK-Kritik

Frankfurt am Main (APA/dpa) - Deutsche Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern einer Studie zufolge vergleichsweise selten Aktienbeteiligungen an. "Unser Ziel ist es, Mitarbeiteraktien aus dem Nischendasein, das sie in Deutschland führen, herauszuholen", sagte die Chefin des Deutschen Aktieninstituts (DAI), Christine Bortenlänger, am Mittwoch in Frankfurt. Es sei eine bessere Förderung notwendig.
 

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Mitarbeiter-Aktien fristen "Nischendasein" in Deutschland - Studie

Wien (APA) - Die Wiener Marinomed Biotech AG, die sich gerade am Weg in den Prime Market der Wiener Börse befindet, hat die ehemalige SPÖ-Spitzenpolitikern und Siemens-Top-Managerin Brigitte Ederer neu in den Aufsichtsrat berufen.
 

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Brigitte Ederer zieht in den Aufsichtsrat der Marinomed Biotech ein