Kritik aus der FPÖ Burgenland an Lögers Personalplanung

Eisenstadt (APA) - Burgenlands Wirtschaftslandesrat Alexander Petschnig (FPÖ) kritisiert die Personalplanung von Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP): Warum gerade in der Finanzverwaltung und der Abgabeneinhebung - Bereiche, die der öffentlichen Hand jährlich Mehreinnahmen in Milliardenhöhe brächten - Personalaufnahmen gestoppt werden sollten, sei für ihn "in keinster Weise nachvollziehbar", so Petschnig am Mittwoch.

Die Mitarbeiter des Finanzministeriums würden für die finanzielle Stabilität der Republik und die Sicherstellung eines fairen Wettbewerbs bereits jetzt sprichwörtlich "am Anschlag" arbeiten. "Der pensionsbedingte Abgang wird bis 2022 im zweistelligen Prozentbereich liegen. Das ist nicht hinnehmbar", meinte Petschnig, der eine "signifikante Aufstockung des Personals" forderte.

Von Löger erwarte er, dass dieser seine Ankündigung, sich besonders der Bekämpfung von Steuervermeidung widmen zu wollen, auch umsetze. Mit einem weiterhin schwindenden Personalstand sei auch "evident, dass der verfassungsmäßige Grundsatz der Gleichmäßigkeit der Besteuerung faktisch nicht mehr gewahrt werden kann."

Durch die bevorstehende Pensionierungswelle gehe "viel wertvolles Wissen verloren". Die Qualität der Amtshandlungen - und damit der finanzielle Output für die öffentliche Hand - nehme immer mehr ab, argumentierte der Landesrat, der im Zivilberuf selbst Finanzbeamter ist. Burnout-Fälle und Krankenstände drohten sich zu häufen. Das sei den leistungswilligen Mitarbeitern des Finanzministeriums "nicht länger zumutbar", so Petschnig.

San Francisco (APA/AFP) - Der US-Fahrdienstvermittler Uber hat seine Verluste im zurückliegenden dritten Quartal weiter erhöht. Sie beliefen sich bis Ende September auf 1,068 Mrd. Dollar (945 Mio. Euro), wie Uber am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte. Viel Geld sei in Geschäftsfelder wie Fahrrad- und Motorrollerverleihe sowie Essenslieferdienste geflossen.
 

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Verlust von Uber steigt im 3. Quartal auf über eine Milliarde Dollar

Wien (APA) - Nicht nur in den KV-Runden läuft es harzig, auch zur Weiterentwicklung des heimischen Pensionskassen-Systems können sich Vertreter von ÖGB und WKÖ in die Haare geraten. Gegen ein Pensionskassen-Obligatorium hätte der leitende ÖGB-Sekretär Bernhard Achitz nichts, wenn die Dienstgeber entsprechend mitzahlen. Doch eine Aufnahme in die Lohnpolitik lehnt er ab, wie er am Donnerstagabend sagte.
 

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Wortgefechte zu Pensionskassen zwischen ÖGB und WKÖ

Madrid (APA/AFP) - Auch in Spanien protestieren Beschäftigte von Amazon gegen ihre Arbeitsbedingungen und für höhere Löhne. Die Gewerkschaft CCOO kündigte am Mittwoch Streiks an insgesamt acht Tagen am größten Logistikstandort von Amazon in Spanien, in San Fernando de Henares in der Nähe von Madrid, an. 1.800 Beschäftigte dort seien aufgerufen, die Arbeit niederzulegen.
 

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Amazon-Beschäftigte in Spanien zu Streiks aufgerufen