Krisentreffen zu Kartellproblemen bei Air-Berlin-Tochter Niki

Berlin/Brüssel/Frankfurt (APA/dpa) - Nun schaltet sich auch die deutsche Regierung in den Kartellstreit um die Überreste der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin ein. Wegen kartellrechtlicher Probleme bei der geplanten Übernahme der Air-Berlin-Tochter Niki durch die Lufthansa kommt es an diesem Donnerstagnachmittag zu einem Krisentreffen, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Verhandlungskreisen erfuhr.

Daran nehmen Vertreter der EU-Kommission, der Lufthansa sowie des deutschen Wirtschaftsministeriums teil. Zuvor hatte die "Bild am Sonntag" darüber berichtet.

In den vergangenen Tagen hatte es in Brüssel intensive Gespräche gegeben, bei denen deutlich wurde, dass die EU-Kommission insbesondere die Übernahme des nicht insolventen Ferienfliegers Niki kritisch sieht. In der Nacht zum Freitag läuft in dem Kartellpoker die Zeit für Zugeständnisse der Lufthansa ab.

Berlin (APA/dpa) - Apple-Chef Tim Cook hat die Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union (DSGVO) als Basis für einen weltumspannenden Datenschutz gelobt. "Ich bin ein großer Fan der DSGVO. Sie stellt aber noch nicht alles dar, was gemacht werden muss", sagte er am Sonntag in Berlin der Deutschen Presse-Agentur.
 

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Apple-Chef Cook in Berlin: DSGVO ist Vorbild für globalen Datenschutz

London (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler will seine Zuliefertochter Magneti Marelli für 6,2 Mrd. Euro an den japanischen Autozulieferer Calsonic Kansei verkaufen. Damit entstehe ein neuer Gigant in der Branche mit einem Umsatz von 15,2 Mrd. Euro im Jahr, erklärten die Konzerne am Montag gemeinsam in London. Dadurch entstehe die Nummer 7 in der Branche.
 

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Fiat Chrysler verkauft Zulieferer Magneti Marelli an Japaner

Dublin (APA/dpa) - Der Billigflieger Ryanair muss den ersten Gewinnrückgang seit fünf Jahren verdauen. Der Gewinn sank im ersten Geschäftshalbjahr um 7 Prozent auf 1,20 Mrd. Euro, wie das Unternehmen am Montag in Dublin mitteilte. Als Gründe für den Gewinnrückgang nannte Ryanair die Streiks, hohe Kerosinpreise, geringere Ticketpreise und Ersatzzahlungen wegen der EU-Fluggastrechte.
 

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Erster Gewinnrückgang bei Ryanair seit Jahren