Krisentreffen zu Kartellproblemen bei Air-Berlin-Tochter Niki

Berlin/Brüssel/Frankfurt (APA/dpa) - Nun schaltet sich auch die deutsche Regierung in den Kartellstreit um die Überreste der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin ein. Wegen kartellrechtlicher Probleme bei der geplanten Übernahme der Air-Berlin-Tochter Niki durch die Lufthansa kommt es an diesem Donnerstagnachmittag zu einem Krisentreffen, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Verhandlungskreisen erfuhr.

Daran nehmen Vertreter der EU-Kommission, der Lufthansa sowie des deutschen Wirtschaftsministeriums teil. Zuvor hatte die "Bild am Sonntag" darüber berichtet.

In den vergangenen Tagen hatte es in Brüssel intensive Gespräche gegeben, bei denen deutlich wurde, dass die EU-Kommission insbesondere die Übernahme des nicht insolventen Ferienfliegers Niki kritisch sieht. In der Nacht zum Freitag läuft in dem Kartellpoker die Zeit für Zugeständnisse der Lufthansa ab.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne