Krisenbank Monte Paschi verkauft 10-Prozent-Anteil an Tochter Anima

Rom - Die italienische Krisenbank Monte Paschi di Siena (MPS) arbeitet an der Stärkung ihrer Kapitaldecke und verkauft einen 10,3-prozentigen Anteil an der Asset-Management-Tochter Anima an die italienische Post. Damit treibe MPS 210 Mio. Euro ein, teilte die Bank am Mittwoch in einer Aussendung mit.

MPS hatte Anima im April 2014 an die Mailänder Börse gebracht. Der Wert der Anima-Aktie hat sich seit dem Börsengang verdoppelt. Anima war 2010 aus der Fusion von Anima SGR und Prima SGR entstanden und zählt rund eine Million Kunden.

Monte Paschi war beim Stresstest der Europäischen Zentralbank (EZB) als schlechteste aller untersuchten Großbanken durchgefallen. Das drittgrößte Geldhaus des Landes hatte sich mit der Übernahme des Konkurrenten Antonveneta sowie riskanten Derivate-Deals verhoben und war wiederholt auf staatliche Hilfen angewiesen. Zudem machten der ältesten Bank der Welt wegen der italienischen Wirtschaftskrise faule Kredite zu schaffen.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los