Krisenbank Monte Paschi verkauft 10-Prozent-Anteil an Tochter Anima

Rom - Die italienische Krisenbank Monte Paschi di Siena (MPS) arbeitet an der Stärkung ihrer Kapitaldecke und verkauft einen 10,3-prozentigen Anteil an der Asset-Management-Tochter Anima an die italienische Post. Damit treibe MPS 210 Mio. Euro ein, teilte die Bank am Mittwoch in einer Aussendung mit.

MPS hatte Anima im April 2014 an die Mailänder Börse gebracht. Der Wert der Anima-Aktie hat sich seit dem Börsengang verdoppelt. Anima war 2010 aus der Fusion von Anima SGR und Prima SGR entstanden und zählt rund eine Million Kunden.

Monte Paschi war beim Stresstest der Europäischen Zentralbank (EZB) als schlechteste aller untersuchten Großbanken durchgefallen. Das drittgrößte Geldhaus des Landes hatte sich mit der Übernahme des Konkurrenten Antonveneta sowie riskanten Derivate-Deals verhoben und war wiederholt auf staatliche Hilfen angewiesen. Zudem machten der ältesten Bank der Welt wegen der italienischen Wirtschaftskrise faule Kredite zu schaffen.

Wien/Paris (APA) - Der globale Rohstoffverbrauch wird sich aufgrund der expandierenden Weltwirtschaft und steigender Lebensstandards bis 2060 nahezu verdoppeln. Von derzeit jährlich 90 Gigatonnen soll der Verbrauch auf 167 Gigatonnen ansteigen, geht aus einem Vorausbericht zu einer OECD-Studie zum künftigen Rohstoffverbrauch hervor.
 

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OECD: Globaler Rohstoffverbrauch wird sich bis 2060 verdoppeln

Straßburg (APA/dpa) - Die EU-Kommission diskutiert am Dienstag (13.00 Uhr) in Straßburg über die umstrittenen italienischen Budgetpläne für 2019. Das Gremium der Kommissare werde das weitere Vorgehen im Streit mit der Regierungskoalition aus populistischer Fünf-Sterne-Bewegung und rechter Lega beraten, hieß es im Vorfeld.
 

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EU-Kommission berät weitere Schritte im Haushaltsstreit mit Italien

Berlin/München (APA/Reuters) - BMW ruft wegen Problemen bei Klimaanlagen weltweit weitere 1,6 Millionen Autos zurück. Betroffen seien Diesel-Fahrzeuge, die vom August 2010 bis August 2017 produziert worden seien, teilten die Bayern am Dienstag mit. Bei den Autos könne Kühlflüssigkeit austreten, was im Extremfall einen Brand auslösen könnte.
 

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BMW ruft wegen Kühlmittel-Problemen weitere 1,6 Mio. Autos zurück