Kriselnder Faserhersteller Lenzing bekommt neuen Chef

Der Faserhersteller Lenzing bekommt am 1. Juni einen neuen Chef. Stefan Doboczky werde dann Peter Untersperger ablösen, der seine Funktion als CEO zum 31. Mai auf eigenen Wunsch vorzeitig niederlege, teilte das österreichische Unternehmen am Freitag mit.

Der promovierte Chemiker Doboczky verfüge über umfassende internationale Industrie-Erfahrung und sei viele Jahre lang als Manager in Asien tätig gewesen.

Lenzing stellt Viskosefasern her, die dann zu Bekleidung, Bettwäsche, Wattepads oder Tampons weiterverarbeitet werden. Wegen der stark sinkende Faserpreise, die zuletzt wegen hoher Überkapazitäten in China einbrachen, schrieb Lenzing 2014 Verlust. Das Unternehmen hat ein Sparprogramm aufgelegt und baut im Zuge dessen mehr als 800 Stellen ab.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte