Krise in Osteuropa macht Burda-Verlag zu schaffen

Das Münchner Medienunternehmen Hubert Burda Media kämpft mit der Krise in Osteuropa. Ein Grund für den Umsatzrückgang im vergangenen Jahr um 200 Millionen Euro auf 2,2 Milliarden Euro seien die politischen Verwerfungen in Russland und der Ukraine, sagte der Vorstandsvorsitzende Paul-Bernhard Kallen dem "Handelsblatt" (Freitag).

"Auch die Türkei und Polen machen uns Sorgen. Fast 20 Prozent unseres Gesamtumsatzes sind schlicht verpufft." Burda wolle aber weiterhin in Russland bleiben, sich dort aber eher auf Lizenz- und Dienstleistungsgeschäfte konzentrieren, sagte Kallen. "Während wir in den vergangenen zehn Jahren stark im Osten investiert haben, werden wir uns nun Richtung Westen orientieren - und das eher digital als in Print. Die USA, Kanada, Großbritannien, Skandinavien und auch Frankreich sind für uns interessante Märkte."

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