Krise in Osteuropa macht Burda-Verlag zu schaffen

Das Münchner Medienunternehmen Hubert Burda Media kämpft mit der Krise in Osteuropa. Ein Grund für den Umsatzrückgang im vergangenen Jahr um 200 Millionen Euro auf 2,2 Milliarden Euro seien die politischen Verwerfungen in Russland und der Ukraine, sagte der Vorstandsvorsitzende Paul-Bernhard Kallen dem "Handelsblatt" (Freitag).

"Auch die Türkei und Polen machen uns Sorgen. Fast 20 Prozent unseres Gesamtumsatzes sind schlicht verpufft." Burda wolle aber weiterhin in Russland bleiben, sich dort aber eher auf Lizenz- und Dienstleistungsgeschäfte konzentrieren, sagte Kallen. "Während wir in den vergangenen zehn Jahren stark im Osten investiert haben, werden wir uns nun Richtung Westen orientieren - und das eher digital als in Print. Die USA, Kanada, Großbritannien, Skandinavien und auch Frankreich sind für uns interessante Märkte."

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

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EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

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Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

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"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden