Kreise: VW-Betriebsratschef Osterloh steht weiter zu Winterkorn

Wolfsburg - Im Machtkampf an der Volkswagen-Spitze hält Konzernbetriebsratschef Bernd Osterloh unbeirrt an seinem Unterstützungskurs für VW-Chef Martin Winterkorn fest. Für den Aufsichtsrats-Vize Osterloh habe seine Aussage vom vergangenen Freitag unverändert Bestand, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus seinem Umfeld.

Osterloh hatte erklärt: "Wenn es nach uns geht, wird sein (Winterkorns) Vertrag über 2016 hinaus verlängert." Das war Osterlohs Reaktion auf die Aussage von VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piech, der dem "Spiegel" zuvor am Freitag gesagt hatte: "Ich bin auf Distanz zu Winterkorn." Damit brach der VW-Großaktionär und Aufsichtsrats-Chef offen mit Winterkorn, der bis dahin als sein Nachfolger auf dem Posten des Chefkontrolleurs gehandelt worden war. In den Medien war zuletzt spekuliert worden, das der bestbezahlte DAX-Manager Winterkorn nun vor einem raschen Aus stehen könnte.

Osterlohs Umfeld bekräftigte, dass seine Aussage vom Freitag nach wie vor gelte. Da hatte er gesagt: "Wir haben eine klare Haltung, an der sich nichts geändert hat: Wir haben mit Dr. Winterkorn den erfolgreichsten Automobilmanager an Bord. Gemeinsam mit ihm haben wir seit 2007 eine beispiellose Erfolgsgeschichte geschrieben."

Wie aus Arbeitnehmerkreisen am Mittwoch weiter verlautete, halte Osterloh zudem intensiven Kontakt mit allen Protagonisten im Aufsichtsrat, darunter auch die Seiten der Piechs und Porsches. Beide Familien besitzen die Stimmenmehrheit an Europas größtem Autobauer.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

Newsticker

Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

Newsticker

Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

Newsticker

DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne