Kreise: Brasilien öffnet Airlines für ausländische Investoren

Angesichts der Rezession will die brasilianische Regierung einem Insider zufolge ausländische Investitionen in heimische Fluggesellschaften fördern. Präsidentin Dilma Rousseff habe ein Gesetz unterschrieben, das eine ausländische Beteiligung bei Airlines von bis zu 49 Prozent zulasse, erfuhr Reuters am Dienstag aus Regierungskreisen. Bisher waren nur 20 Prozent erlaubt.

Das Gesetz muss noch vom Kongress genehmigt werden. Der Schritt könnte eine Kehrtwende einleiten und die Wirtschaft des südamerikanischen Landes für ausländische Investoren öffnen.

Bereits am Montag hatte der für die Luftfahrt zuständige Interimsminister zu Reuters gesagt, die Regierung arbeite an einem Vorschlag, den möglichen Anteil in zwei Schritten zu erhöhen. Brasilianische Fluggesellschaften wie TAM oder Gol haben wegen der Rezession bereits Flüge gestrichen und Teile der Belegschaft entlassen. Der größten Volkswirtschaft Lateinamerikas machen auch eine drastische Abwertung der Landeswährung Real sowie Korruptionsskandale zu schaffen.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen