Kreise: Brasilien öffnet Airlines für ausländische Investoren

Angesichts der Rezession will die brasilianische Regierung einem Insider zufolge ausländische Investitionen in heimische Fluggesellschaften fördern. Präsidentin Dilma Rousseff habe ein Gesetz unterschrieben, das eine ausländische Beteiligung bei Airlines von bis zu 49 Prozent zulasse, erfuhr Reuters am Dienstag aus Regierungskreisen. Bisher waren nur 20 Prozent erlaubt.

Das Gesetz muss noch vom Kongress genehmigt werden. Der Schritt könnte eine Kehrtwende einleiten und die Wirtschaft des südamerikanischen Landes für ausländische Investoren öffnen.

Bereits am Montag hatte der für die Luftfahrt zuständige Interimsminister zu Reuters gesagt, die Regierung arbeite an einem Vorschlag, den möglichen Anteil in zwei Schritten zu erhöhen. Brasilianische Fluggesellschaften wie TAM oder Gol haben wegen der Rezession bereits Flüge gestrichen und Teile der Belegschaft entlassen. Der größten Volkswirtschaft Lateinamerikas machen auch eine drastische Abwertung der Landeswährung Real sowie Korruptionsskandale zu schaffen.

Wien (APA) - Die Wiener Wirtschaftskammer legt ihre Standorte zusammen. Die zehn Locations, auf die die Interessensvertretung derzeit verteilt ist, sollen aufgelassen und alle Organisationen in einem Bürogebäude am Austria Campus im zweiten Bezirk konzentriert werden. Das soll kommenden Mittwoch im Präsidium auf Vorschlag von Präsident Walter Ruck beschlossen werden, berichteten mehrere Medien am Mittwoch.
 

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Wiener Wirtschaftskammer legt Standorte zusammen

Wien (APA) - Kanzler Christian Kern (SPÖ) hat sich am Mittwoch in der Plenardebatte des Nationalrats schon einmal als Oppositionsführer versucht. Der SPÖ-Chef warnte wortreich vor einer Einstellung der Aktion 20.000 für ältere Arbeitslose und prophezeite ein Volksbegehren für ein allgemeines Rauchverbot in der Gastronomie. Letzteres Thema ließen Schwarz und Blau aus, bei der Aktion 20.000 ist man skeptisch.
 

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Nationalrat: Zukunft der Aktion 20.000 bleibt unklar

München/Luxemburg (APA/Reuters) - Bert Habets steht von 2018 an allein an der Spitze des Fernsehkonzerns RTL. Sein Co-Chef Guillaume de Posch zieht sich zum Jahresende aus dem operativen Geschäft zurück, bleibt aber Mitglied des Verwaltungsrats, wie RTL am Mittwoch mitteilte.
 

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RTL-Co-Chef de Posch zieht sich aus operativem Geschäft zurück