Kreditversicherer: Schlechte Zahlungsmoral betrifft meisten Firmen

In Österreich sind etwa 90 Prozent der Unternehmen von schlechter Zahlungsmoral betroffen, ergab eine Untersuchung des Kreditversicherers Atradius für Westeuropa. Damit liegt Österreich leicht über dem Westeuropa-Schnitt (88,5 Prozent).

Jedes fünfte österreichische Unternehmen (21 Prozent) verschiebt wegen Zahlungsverzögerungen auch Investitionen. "Dies ist der höchste Wert aller befragten Länder und liegt fast doppelt so hoch wie der europäische Durchschnitt", so der Kreditversicherer. Im westeuropäischen Durchschnitt seien es nur 12 Prozent.

40 Prozent der in Österreich befragten Unternehmen planen, die Bonität ihrer Kunden heuer häufiger zu prüfen, in Westeuropa insgesamt sind es 33,7 Prozent. Hierzulande waren aber immerhin weniger Forderungen uneinbringlich als im Schnitt Westeuropas - 0,8 Prozent im Gegensatz zu 1,3 Prozent.

Wien/Linz (APA) - Der in Frankfurt börsennotierte österreichische Softwarehersteller Fabasoft hat den Umsatz in den ersten neun Monaten 2017/18 um 14,5 Prozent auf 24 Mio. Euro verbessert. Beim Nettogewinn gab es gar eine Verdoppelung von 1,48 auf 3 Mio. Euro. Das Unternehmen hat zuletzt auch Mitarbeiter aufgebaut.
 

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Fabasoft mit neuen Behördenaufträgen, Kapital angehoben

Unterföhring (APA/dpa) - Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 hat einen Branchenneuling zum neuen Chef gekürt. Der Aufsichtsrat ernannte den früheren Chef des britischen Staubsauger-Herstellers Dyson, Max Conze, am Mittwoch zum Nachfolger des vorzeitig abgelösten Thomas Ebeling.
 

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Staubsauger-Vertreter Conze ProSiebenSat.1-Chef

Luxemburg (APA/dpa) - Bereitschaftsdienste, bei denen Arbeitnehmer innerhalb kurzer Zeit für einen Einsatz zur Verfügung stehen müssen, zählen als Arbeitszeit. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Mittwoch entschieden.
 

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EuGH: Bereitschaftsdienste mit rascher Anwesenheit sind Arbeitszeit