Kreditversicherer: Schlechte Zahlungsmoral betrifft meisten Firmen

In Österreich sind etwa 90 Prozent der Unternehmen von schlechter Zahlungsmoral betroffen, ergab eine Untersuchung des Kreditversicherers Atradius für Westeuropa. Damit liegt Österreich leicht über dem Westeuropa-Schnitt (88,5 Prozent).

Jedes fünfte österreichische Unternehmen (21 Prozent) verschiebt wegen Zahlungsverzögerungen auch Investitionen. "Dies ist der höchste Wert aller befragten Länder und liegt fast doppelt so hoch wie der europäische Durchschnitt", so der Kreditversicherer. Im westeuropäischen Durchschnitt seien es nur 12 Prozent.

40 Prozent der in Österreich befragten Unternehmen planen, die Bonität ihrer Kunden heuer häufiger zu prüfen, in Westeuropa insgesamt sind es 33,7 Prozent. Hierzulande waren aber immerhin weniger Forderungen uneinbringlich als im Schnitt Westeuropas - 0,8 Prozent im Gegensatz zu 1,3 Prozent.

Wien (APA) - Die Chefs der heimischen Luxushotels rechnen heuer im Winter mit besseren Geschäften als im Vorjahr. Fast die Hälfte (45 Prozent) erwartet in der Saison 2017/18, die Anfang November startete, mehr Nächtigungen - 2016/17 war nur ein gutes Drittel (34,5 Prozent) so zuversichtlich. Einen Rückgang befürchten gut 10 Prozent - vor einem Jahr waren es noch 29 Prozent, geht aus einer ÖHV-Umfrage hervor.
 

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Spitzenhoteliers gehen optimistischer in die Wintersaison als 2016/17

Berlin (APA/dpa) - Die Auto- und die Computerindustrie müssen nach Einschätzung von Experten der deutschen Regierung in den nächsten Jahren nicht um eine ausreichende Versorgung mit dem wichtigen Rohstoff Lithium bangen. Das für viele Elektroauto-Batterien oder Smartphone-Akkus unerlässliche Leichtmetall dürfte bis 2025 ohne größere Probleme verfügbar sein.
 

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Kein Engpass an E-Rohstoff Lithium bis 2025

Paris (APA/dpa) - Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat in Großbritannien eine Verbesserung der beruflichen Ausbildung eingemahnt. Obwohl es im Vereinigten Königreich einen starken Aufschwung mit einer rekordhohen Beschäftigung gebe, bleibe die Produktivität der britischen Arbeitnehmer nach wie vor schwach.
 

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OECD warnt vor Verschärfung des Fachkräftemangels in UK