Kreditvergabe im Euroraum zog zu Jahresbeginn an

Frankfurt (APA/Reuters) - Die ultraexpansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) hat zu Jahresbeginn die Kreditvergabe der Banken im Währungsraum angekurbelt. Die Finanzinstitute vergaben im Jänner an Firmen um 3,4 Prozent mehr Darlehen aus als vor Jahresfrist, wie die EZB am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Im Dezember war das Plus noch bei 3,1 Prozent gelegen.

Die Banken vergaben an Privathaushalte erneut um 2,9 Prozent mehr Kredite als ein Jahr zuvor.

Seit rund drei Jahren pumpen die Währungshüter über den Kauf von Staatsanleihen und anderen Wertpapieren Woche für Woche Milliarden in das Bankensystem, um die Geldhäuser zur stärkeren Kreditvergabe zu bewegen. Das Kaufprogramm soll noch bis mindestens Ende September laufen und dann in Summe ein Volumen von 2,55 Billionen Euro erreicht haben. Zudem hält die EZB ihren Leitzins auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent. So will sie für günstige Finanzierungsbedingungen sorgen, um die Wirtschaft und die aus ihrer Sicht zu niedrige Inflation anzuschieben.

Die von der Notenbank genau beachtete Geldmenge M3 nahm im Jänner wie erwartet um 4,6 Prozent zu. Zur Geldmenge M3 gehören neben Bargeld und Einlagen auf Girokonten auch Geldmarktpapiere sowie Schuldverschreibungen. Mittel- bis langfristig ist M3 eng mit der Inflationsentwicklung verknüpft.

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