Kreditvergabe zieht trotz EZB-Geldschwemme nur verhalten an

Die Kreditvergabe an Unternehmen im Euro-Raum kommt trotz der immensen Geldflut der Europäischen Zentralbank (EZB) nicht richtig in Schwung. Banken vergaben im Dezember nur 0,3 Prozent mehr Kredite an nicht zur Finanzwirtschaft zählende Firmen als vor Jahresfrist, wie die EZB am Freitag mitteilte.

Im November hatten sie noch 0,9 Prozent mehr Darlehen an Unternehmen weitergereicht. An die Privathaushalte im Währungsraum vergaben die Geldhäuser 1,4 Prozent mehr Darlehen als ein Jahr zuvor.
Die Euro-Wächter erwerben seit März 2015 Staatsanleihen in großem Umfang, womit sie Monat für Monat Milliarden in das Finanzsystem pumpen. Damit wollen sie die Titel als Investment für Banken unattraktiver machen und sie so dazu anregen, mehr Darlehen an die Wirtschaft zu vergeben. Die für den Währungsraum wichtige Geldmenge M3 nahm im Dezember um 4,7 Prozent zu. Experten hatten hingegen mit einem Plus von 5,2 Prozent gerechnet.
Die Geldmenge M3 umfasst unter anderem Bargeld, Einlagen auf Girokonten, kurzfristige Geldmarktpapiere sowie Schuldverschreibungen mit bis zu zwei Jahren Laufzeit.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen