Kreditvergabe zieht trotz EZB-Geldschwemme nur verhalten an

Die Kreditvergabe an Unternehmen im Euro-Raum kommt trotz der immensen Geldflut der Europäischen Zentralbank (EZB) nicht richtig in Schwung. Banken vergaben im Dezember nur 0,3 Prozent mehr Kredite an nicht zur Finanzwirtschaft zählende Firmen als vor Jahresfrist, wie die EZB am Freitag mitteilte.

Im November hatten sie noch 0,9 Prozent mehr Darlehen an Unternehmen weitergereicht. An die Privathaushalte im Währungsraum vergaben die Geldhäuser 1,4 Prozent mehr Darlehen als ein Jahr zuvor.
Die Euro-Wächter erwerben seit März 2015 Staatsanleihen in großem Umfang, womit sie Monat für Monat Milliarden in das Finanzsystem pumpen. Damit wollen sie die Titel als Investment für Banken unattraktiver machen und sie so dazu anregen, mehr Darlehen an die Wirtschaft zu vergeben. Die für den Währungsraum wichtige Geldmenge M3 nahm im Dezember um 4,7 Prozent zu. Experten hatten hingegen mit einem Plus von 5,2 Prozent gerechnet.
Die Geldmenge M3 umfasst unter anderem Bargeld, Einlagen auf Girokonten, kurzfristige Geldmarktpapiere sowie Schuldverschreibungen mit bis zu zwei Jahren Laufzeit.

Paris (APA/AFP) - Mehrere Jahre nach einem aufsehenerregenden Angriff auf Konzernverantwortliche von Air France sind ehemalige Mitarbeiter der Fluggesellschaft zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. In drei Fällen bestätigte das Pariser Berufungsgericht mit drei- bis viermonatigen Strafen am Donnerstag ein Urteil aus dem Jahr 2016.
 

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Frühere Air-France-Mitarbeiter nach Angriff auf Manager verurteilt

Zürich/Chur (APA/sda) - SwissLeaks soll eine neue Onlineplattform heißen, die schon bald als sichere Anlaufstelle für Schweizer Whistleblower fungieren will. Die Plattform wurde vor dem Hintergrund eines Baukartell-Skandals initiiert.
 

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SwissLeaks will Anlaufstelle für Schweizer Whistleblower werden

Brüssel/Menlo Park (APA/Reuters) - Nach der Anhörung von Facebook-Chef Mark Zuckerberg wegen Datenmissbrauchs will das Europaparlament noch anderen Digitalkonzernen auf den Zahn fühlen. Man werde voraussichtlich am 4. Juni Manager von weiteren großen Internet-Plattformen befragen, sagte EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani am Mittwoch in Brüssel.
 

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Europaparlament knöpft sich nach Facebook mehr Plattformen vor