Kreditvergabe zieht trotz EZB-Geldschwemme nur verhalten an

Die Kreditvergabe an Unternehmen im Euro-Raum kommt trotz der immensen Geldflut der Europäischen Zentralbank (EZB) nicht richtig in Schwung. Banken vergaben im Dezember nur 0,3 Prozent mehr Kredite an nicht zur Finanzwirtschaft zählende Firmen als vor Jahresfrist, wie die EZB am Freitag mitteilte.

Im November hatten sie noch 0,9 Prozent mehr Darlehen an Unternehmen weitergereicht. An die Privathaushalte im Währungsraum vergaben die Geldhäuser 1,4 Prozent mehr Darlehen als ein Jahr zuvor.
Die Euro-Wächter erwerben seit März 2015 Staatsanleihen in großem Umfang, womit sie Monat für Monat Milliarden in das Finanzsystem pumpen. Damit wollen sie die Titel als Investment für Banken unattraktiver machen und sie so dazu anregen, mehr Darlehen an die Wirtschaft zu vergeben. Die für den Währungsraum wichtige Geldmenge M3 nahm im Dezember um 4,7 Prozent zu. Experten hatten hingegen mit einem Plus von 5,2 Prozent gerechnet.
Die Geldmenge M3 umfasst unter anderem Bargeld, Einlagen auf Girokonten, kurzfristige Geldmarktpapiere sowie Schuldverschreibungen mit bis zu zwei Jahren Laufzeit.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte