Kreditflut in China verstärkt sich - 2017 bringt neuen Rekord

Peking (APA/Reuters) - Die Banken in China haben heuer so viele Kredite vergeben wie nie zuvor. Die Geldhäuser vergaben den von der Zentralbank am Montag veröffentlichten Daten zufolge allein im November neue Darlehen im Volumen von 1,12 Billionen Yuan (rund 143,7 Milliarden Euro).

Damit liegt die Summe der in der Volksrepublik im laufenden Jahr vergebenen Kredite mit 12,94 Billionen Yuan über dem Wert des gesamten Vorjahres, als innerhalb von zwölf Monaten 12,65 Billionen Yuan zusammenkamen. Dies war ein Rekordwert, der nun bereits nach elf Monaten im laufenden Jahr gebrochen wurde.

Zentralbankchef Zhou Xiaochuan kündigte verstärke Bemühungen an, Finanzrisiken abzuwehren. Auf dem Kongress der Kommunistischen Partei Ende Oktober hatte Präsident Xi Jinping die Verschuldung als eines der größten Risiken für die Stabilität des Landes bezeichnet. Der Internationale Währungsfonds (IWF) sagt voraus, dass die Verschuldung Chinas bis 2022 auf 300 Prozent des Bruttoinlandproduktes steigen kann. 2016 waren es 242 Prozent.

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

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Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

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Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland

Berlin/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag an. Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt.
 

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Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen