Kosovo - Österreichische Firmen sehen Wirtschaftslage als nicht gut

Die Hälfte der im Kosovo tätigen österreichischen Firmen sieht die aktuelle Wirtschaftslage im jüngsten Staat Europas als nicht gut. 58 Prozent der befragten Firmen erwarten, dass die Geschäftsbedingungen auch im laufenden Jahr dieselben wie im Vorjahr bleiben würden, 17 Prozent erwarten eine Verschlechterung, nur drei Prozent eine wesentliche Besserung.

Dies ergibt sich laut dem kosovarischen staatlichen TV-Sender RTK aus einer Umfrage, die vom österreichischen Außenwirtschaftsbüro in Prishtina zwischen Mitte Dezember 2014 und Anfang Februar unter österreichischen Firmenvertretern durchgeführt wurde.

Von der Regierung des Premiers Isa Mustafa würden sie sich gemäß den Umfrageergebnissen Schutz von Investitionen, Abbau der Korruption und die politische Stabilität wünschen. Zufriedenheit bekundeten sie demnach mit den Genehmigungsprozessen, der Flexibilität, welche das Arbeitsgesetz bietet, dem Zoll, den Verwaltungsgebühren sowie mit lokalen Lieferanten.

Die kosovarische Wirtschaft hatte im Vorjahr einen dreiprozentigen Zuwachs verbucht. Die Arbeitslosigkeit liegt laut Amtsangaben bei 30 Prozent, unter der jungen Generation allerdings weit höher.

Wien/Paris (APA) - Der globale Rohstoffverbrauch wird sich aufgrund der expandierenden Weltwirtschaft und steigender Lebensstandards bis 2060 nahezu verdoppeln. Von derzeit jährlich 90 Gigatonnen soll der Verbrauch auf 167 Gigatonnen ansteigen, geht aus einem Vorausbericht zu einer OECD-Studie zum künftigen Rohstoffverbrauch hervor.
 

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OECD: Globaler Rohstoffverbrauch wird sich bis 2060 verdoppeln

Straßburg (APA/dpa) - Die EU-Kommission diskutiert am Dienstag (13.00 Uhr) in Straßburg über die umstrittenen italienischen Budgetpläne für 2019. Das Gremium der Kommissare werde das weitere Vorgehen im Streit mit der Regierungskoalition aus populistischer Fünf-Sterne-Bewegung und rechter Lega beraten, hieß es im Vorfeld.
 

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EU-Kommission berät weitere Schritte im Haushaltsstreit mit Italien

Berlin/München (APA/Reuters) - BMW ruft wegen Problemen bei Klimaanlagen weltweit weitere 1,6 Millionen Autos zurück. Betroffen seien Diesel-Fahrzeuge, die vom August 2010 bis August 2017 produziert worden seien, teilten die Bayern am Dienstag mit. Bei den Autos könne Kühlflüssigkeit austreten, was im Extremfall einen Brand auslösen könnte.
 

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BMW ruft wegen Kühlmittel-Problemen weitere 1,6 Mio. Autos zurück