Kosmetikmarkt 2015: 1,5 Milliarden für Haut und Haar

Wien - Acht von zehn Österreichern verwenden täglich Produkte für die Haut-, Haar- und Körperpflege. 2015 gaben sie dafür 1,5 Milliarden Euro aus, bei Einkäufen in Supermärkten, Drogerien und Apotheken, bei Diskontern sowie online. Der Gesamtumsatz bewege sich "auf einem konstant hohen Niveau", berichtete die Branchenplattform Kosmetik Transparent. Auch für 2016 wird eine positive Entwicklung erwartet.

Überdurchschnittlich zugelegt haben Shampoos und Duschgels: Der Verkaufswert stieg um fast fünf Prozent, bei Bodylotions und Handcremes immerhin um fast drei Prozent. Auch Haarspülungen verzeichnen ein knapp dreiprozentiges Plus. "Vor allem Frauen sind bereit, sich qualitativ hochwertige Produkte für ihre Haar-, Körper- und Zahnpflege zu gönnen", sagte dazu Thomas Lichtblau, Sprecher von Kosmetik Transparent.

In Hautpflege - für Gesicht, Hand und Körper sowie Sonnenkosmetik - investierten die Österreicher 310 Millionen Euro. 325 Millionen Euro flossen in die Haarpracht, die mit Tönungen und Färbemitteln, Shampoos, Balsamen, Kuren, Aufbau- und Repair-Cremen sowie diversen Haarstylingprodukten verschönert wurde. Für Sauberkeit im Form von Seifen, Badezusätzen und Duschbädern gaben die Österreich 220 Millionen Euro aus.

Deo, Parfum und Rasierwasser waren ihnen 240 Millionen wert. Die Zahnpflege kam inklusive elektrischer Bürsten auf 170 Millionen Euro. Dekorative Kosmetik wie Make-up, Lidschatten, Lippenstift und Nagellack bilanzierte mit rund 200 Millionen Euro.

Dominante Trends sind Anti-Aging und das Bart-Revival. Schon heute umfasst das Anti-Falten-Segment in Österreich 49 Prozent des Gesichtspflegemarktes (mehr als 115 Millionen Euro), Tendenz steigend. Frauen greifen immer häufiger zu einem Serum mit konzentrierten Wirkstoffen - auf diese Spezialprodukte entfallen bereits sieben Prozent des Gesichtspflegebereichs. Wertmäßig ist der Serum-Markt laut Lichtblau um rund 28 Prozent gewachsen.

Männern ist "revitalisierende" Pflege wichtiger. Der Anti-Aging-Umsatz liegt derzeit bei rund 16 Prozent der Frauen-Gesichtspflege (rund sieben Millionen Euro), der Umsatz mit revitalisierender Kosmetik bei 33 Prozent. Bei Produkten für Bartpflege und Rasur wurde ein Plus von 18 Prozent verbucht. "Bei Männern beobachten wir ein gestiegenes Bewusstsein für Gesichts- und Körperpflege, aber es gibt viel Potenzial nach oben", sagte Lichtblau. Bei den Deos setzen sich laut Kosmetik Transparent aluminiumfreie Produkte durch.

Für das Jahr 2016 setzen die Markenhersteller in der Körperpflege auf Luxus und Zusatznutzen. Im Kommen seien "Performance-Produkte", die neben klassischer Hautstraffung "körperformende" und "schlank machende" Eigenschaften haben sollen, sagte Lichtblau.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne