Korruptionsermittlungen gegen Sarkozy ausgesetzt

Paris (APA/AFP) - Die Ermittlungen gegen Frankreichs Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy wegen des Verdachts der Korruption und der Einflussnahme auf die Justiz sind ausgesetzt worden. Das Berufungsgericht von Paris habe am Dienstag eine entsprechende Entscheidung getroffen, hieß es am Mittwoch aus Ermittlungskreisen. Eine Begründung muss das Gericht demnach nicht geben.

Paris (APA/AFP) - Die Ermittlungen gegen Frankreichs Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy wegen des Verdachts der Korruption und der Einflussnahme auf die Justiz sind ausgesetzt worden. Das Berufungsgericht von Paris habe am Dienstag eine entsprechende Entscheidung getroffen, hieß es am Mittwoch aus Ermittlungskreisen. Eine Begründung muss das Gericht demnach nicht geben.

Seit Juli lief gegen Sarkozy in dem Fall ein formelles Ermittlungsverfahren. Der Ex-Präsident und sein Anwalt sollen versucht haben, sich von einem hohen Staatsanwalt illegal Informationen über ein laufendes Verfahren zu besorgen. Im Gegenzug soll Sarkozy dem Staatsanwalt zugesagt haben, ihm einen Posten in Monaco zu besorgen. Die Affäre kam durch abgehörte Telefonate Sarkozys ans Licht; er bestreitet die Vorwürfe.

Sarkozy hatte erst vor wenigen Tagen sein Comeback in der Politik erklärt. Zwar bedeutet die Gerichtsentscheidung vom Dienstag eine Atempause für den konservativen Ex-Präsidenten, allerdings sind gegen ihn noch weitere Verfahren anhängig.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018