Korruptionsermittlungen gegen Sarkozy ausgesetzt

Paris (APA/AFP) - Die Ermittlungen gegen Frankreichs Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy wegen des Verdachts der Korruption und der Einflussnahme auf die Justiz sind ausgesetzt worden. Das Berufungsgericht von Paris habe am Dienstag eine entsprechende Entscheidung getroffen, hieß es am Mittwoch aus Ermittlungskreisen. Eine Begründung muss das Gericht demnach nicht geben.

Paris (APA/AFP) - Die Ermittlungen gegen Frankreichs Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy wegen des Verdachts der Korruption und der Einflussnahme auf die Justiz sind ausgesetzt worden. Das Berufungsgericht von Paris habe am Dienstag eine entsprechende Entscheidung getroffen, hieß es am Mittwoch aus Ermittlungskreisen. Eine Begründung muss das Gericht demnach nicht geben.

Seit Juli lief gegen Sarkozy in dem Fall ein formelles Ermittlungsverfahren. Der Ex-Präsident und sein Anwalt sollen versucht haben, sich von einem hohen Staatsanwalt illegal Informationen über ein laufendes Verfahren zu besorgen. Im Gegenzug soll Sarkozy dem Staatsanwalt zugesagt haben, ihm einen Posten in Monaco zu besorgen. Die Affäre kam durch abgehörte Telefonate Sarkozys ans Licht; er bestreitet die Vorwürfe.

Sarkozy hatte erst vor wenigen Tagen sein Comeback in der Politik erklärt. Zwar bedeutet die Gerichtsentscheidung vom Dienstag eine Atempause für den konservativen Ex-Präsidenten, allerdings sind gegen ihn noch weitere Verfahren anhängig.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro