Korruptionsbekämpfer: 71 Prozent der Fälle 2015 aufgeklärt

Wien - Das Bundesamt zur Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung (BAK) hat im Vorjahr 232 Verfahren abgeschlossen, davon wurden 71 Prozent aufgeklärt. Aufgeklärt ist für das BAK der Fall dann, wenn zumindest ein Täter namentlich ermittelt werden konnte. Viele Ermittlungsverfahren ziehen sich über Jahre, so das BAK im Jahresbericht 2015.

Gemeinsam mit anderen Dienststellen hat das BAK insgesamt 1.272 kriminalpolizeiliche Ermittlungsverfahren durchgeführt. Der mit Abstand größte Posten war dabei der Missbrauch der Amtsgewalt (690 Fälle). In 32 Fällen ging es um die Verletzung der Amtsgewalt, in 16 Fällen um Bestechlichkeit und in 15 Fällen um Untreue.

Den Ermittlungsverfahren wurden 1.750 Tatverdächtige zugeordnet, davon blieben 229 unbekannt. Von den bekannten Tätern waren 83 Prozent männlich.

Als Beispiele für seine Arbeit nennt das BAK Ermittlungen über den Handel mit Mobiltelefonen und Drogen in der Justizanstalt Garsten und zu Missbrauchsvorwürfen in der Justizanstalt Josefstadt.

Das BAK besteht seit Jänner 2010 und hat seinen Sitz in Wien. Seine Aufgaben sind die Vorbeugung, Verhinderung und Bekämpfung von Korruption, zugeordnet ist es dem Innenministerium.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro