Kornspitz-Hersteller Backaldrin errichtet neues Werk in Russland

Asten - Der Backmittelhersteller Backaldrin, dessen bekanntestes Gebäck der Kornspitz ist, weitet seine Russland-Aktivitäten aus. In dem neuen Industriepark Novoe Stupino, 75 Kilometer südlich von Moskau, wird er eine neue Produktionsstätte errichten, gab das oberösterreichische Unternehmen am Dienstag bekannt.

Angaben zur Investitionssumme machte das Familienunternehmen mit Hauptsitz in Asten (Bezirk Linz-Land) auf Nachfrage nicht. Das Werk soll im Frühjahr 2017 seinen Betrieb aufnehmen und Russland sowie die angrenzenden Länder mit Backgrundstoffen versorgen, so ein Unternehmenssprecher. Bisher wurde Russland von Österreich aus beliefert.

Die neue Produktionsstätte wird in einer ersten Ausbaustätte rund 4.300 Quadratmeter groß. 30 Mitarbeiter werden dort angestellt. Novoe Stupino ist nach Asten, Amman in Jordanien, Winterthur in der Schweiz, Toluca in Mexiko und Kapstadt in Südafrika der sechste Produktionsstandort von Backaldrin.

2014 setzte das 1964 gegründete Unternehmen 156 Mio. Euro um, die Exportquote betrug 80 Prozent. Weltweit beschäftigt Backaldrin 780 Mitarbeiter, 280 davon in Österreich.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor