Korinna Schumann zur neuen ÖGB-Frauenchefin gewählt

Wien (APA) - Korinna Schumann (52) ist am Dienstag zur neuen ÖGB-Frauenvorsitzenden gewählt worden. Die Beamten-Vertreterin folgt Renate Anderl, der designierten Arbeiterkammer-Präsidentin, nach. Schumann erhielt beim Bundesfrauenkongresses 94,8 Prozent der gültigen Stimmen, teilte der Gewerkschaftsbund in einer Aussendung nach der Wahl mit.

Die neue ÖGB-Frauenchefin will sich vor allem um gerechte Einkommen, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und den Kampf gegen die Armutsgefährdung von Frauen kümmern. "Wir erteilen den wieder erwachten Ideen der 'Frauen zurück an den Herd'-Politik eine kräftige Absage", sagte sie beim Bundeskongress. Die ÖGB-Frauen wollen die Zukunft der Arbeit im Sinne der Frauen modern, gerecht und sicher gestalten.

Korinna Schumann wurde am 10. April 1966 in Wien geboren und ist seit 2006 Mitglied im Vorstand der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD), seit 2013 Mitglied im Vorstand des ÖGB. Seit 1989 ist sie im Sozialministerium, wo sie 1990 auch mit ihrer gewerkschaftlichen Tätigkeit als Personalvertreterin begann. 2007 wurde sie zum Mitglied des ÖGB-Bundesfrauenpräsidiums und zum Mitglied im ÖGB-Bundesvorstand gewählt.

Zu Schumanns Stellvertreterinnen wurden Claudia Frieben (PRO-GE), Ilse Fetik (GPA-djp), Monika Gabriel (GÖD), Christa Hörmann (younion), Brigitte Schulz (GBH), Elisabeth Vondrasek (vida) und Ulrike Ernstbrunner (GPF) gekürt.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden