Kontrollbank hat Wertpapiersammelbank abgespaltet

Die Oesterreichische Kontrollbank (OeKB) hat im Herbst letzten Jahres intern umstrukturiert. Die international als österreichischer Exportkreditversicherer tätige OeKB hat in Österreich auch wichtige Funktionen fürs Kapitalmarkt- und Wirtschaftsinformationsgeschehen. Sie betreibt u.a. die so genannte "Wertpapiersammelbank" (Central Securities Depository Austria). Die ist jetzt abgespaltet.

Einer EU-Verordnung folgend musste die OeKB den Betrieb der Wertpapiersammelbank von ihrem übrigen Bankgeschäft trennen, berichtete die Bank in den Erläuterungen zum Jahresabschluss. Aus dem Grund habe die OeKB ihren Betrieb der Wertpapiersammelbank mit zugehörigen Vermögensgegenständen auf die "OeKB CSD GmbH" abgespaltet. Schulden wurden nicht übertragen.

Die Abspaltung sei verhältniswahrend erfolgt, ohne Herabsetzung es Grundkapitals der OeKB, und rückwirkend zum 1. Jänner 2015. Die Eintragung der Spaltung im Firmenbuch war am 12. September 2015.

In ihrem im Amtsblatt am Freitag veröffentlichten Jahresabschluss für 2015 weist die OeKB Gruppe einen um 28 Prozent gesunkenen Nettogewinn von 47,17 Mio. Euro aus (Gesamtergebnisrechnung der OeKB-Gruppe). Der Zinsüberschuss war leicht rückläufig, ebenso das Provisionsergebnis. Der Verwaltungsaufwand war höher als ein Jahr davor. Vom Bilanzgewinn der Kontrollbank AG werden wiederum 15 Prozent Dividende ausgeschüttet. Die Gesellschaft gehört den österreichischen Großbanken. Größter Einzelaktionär ist die Bank Austria.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los