Kontrollbank haftet für China-Exporte im Wert von 1,28 Mrd. Euro

Wien (APA) - China ist für Österreich der fünftgrößte Handelspartner und der wichtigste in Asien. 2017 hat Österreich Waren im Wert von 3,7 Mrd. Euro nach China geliefert - vor allem Maschinen und Motoren, Elektrogeräte und Messinstrumente. Für die Exporte hat die Oesterreichische Kontrollbank im Vorjahr Garantien im Ausmaß von 131 Mio. Euro übernommen - insgesamt beträgt das Haftungsvolumen 1,28 Mrd. Euro.

China nimmt im Portfolio der Exporthaftungen, die die OeKB im Auftrag der Republik Österreich betreut, den zweiten Rang hinter Russland ein, wie die Kontrollbank heute (Mittwoch) mitteilte. Die Nachfrage nach Exportgarantien erstrecke sich vor allem auf Projekte aus der Medizintechnik und Metallindustrie.

Ein Teil der österreichischen Regierung reist am Wochenende (7. bis 12. April) gemeinsam mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen und einer 250 Personen umfassenden Delegation nach China. Es handelt sich um den größten Staatsbesuch in der Geschichte Österreichs.

Paris (APA/AFP) - Unter Präsident Emmanuel Macron ist Frankreich für deutsche Unternehmen wieder deutlich attraktiver geworden: 90 Prozent der deutschen Firmen in Frankreich bewerten die Wirtschaftslage derzeit als gut oder zufriedenstellend - mehr als doppelt so viele wie vor zwei Jahren, wie es in einer am Freitag in Paris veröffentlichten Studie der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer heißt.
 

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Deutsche Unternehmen finden Frankreich wieder attraktiv

London (APA/Reuters) - Der Haushaltsstreit von Italien mit der EU-Kommission bremst am Geldmarkt die Spekulationen auf eine EZB-Zinserhöhung. Mittlerweile wird erst für Oktober 2019 damit gerechnet, dass die Europäische Zentralbank (EZB) einen ihrer Schlüsselzinsen anhebt. Die Chancen für einen Schritt um zehn Basispunkte bereits im September 2019 werden dagegen inzwischen als deutlich niedriger angesehen.
 

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Erster EZB-Zinsschritt 2019 wegen Italien-Streits später erwartet

Bangalore/Santa Clara (Kalifornien) (APA/Reuters) - Der Chiphersteller Micron Technology Inc kauft seinem Partner Intel dessen Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen IM Flash Technologies ab. Dafür lege Micron Techology rund 1,5 Milliarden Dollar (1,30 Mrd. Euro) in bar auf den Tisch, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Micron kauft Intel-Anteil an Joint-Venture IM Flash Technologies