Kontrastprogramm zu Trump: Xi machte sich für Freihandel stark

Danang (APA/dpa) - Der chinesische Präsident Xi Jinping hat sich auf dem Asien-Pazifik-Gipfel in Vietnam für weitere multilaterale Freihandelsabkommen stark gemacht. In einer Grundsatzrede warb Xi für ein "globales Netzwerk von Freihandelszonen".

Zugleich versprach er, auch weniger entwickelte Nationen von Chinas Wirtschaftswachstum profitieren zu lassen. Die Rede - unmittelbar nach einem Auftritt von US-Präsident Donald Trump - wurde immer wieder von Applaus unterbrochen.

Xis Aussagen in dem vietnamesischen Küstenort Danang standen in starkem Kontrast zu den Ausführungen des US-Präsidenten, der kurz zuvor seine "Amerika Zuerst"-Politik sowie den Ausstieg aus dem ausgehandelten pazifischen Freihandelsabkommen TTP verteidigt hatte. Der chinesische Staatschef bezeichnete die Globalisierung als "unumkehrbaren historischen Trend". Die globalen Wachstumsgewinne müssten aber "offener, inklusiver und ausgeglichener" verteilt werden. China sei dazu bereit.

"Wir sollten den Multilateralismus hochhalten, durch Zusammenarbeit und enge Partnerschaft", sagte Xi auf dem Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC). Mit offenen Wirtschaften könnten alle vom Wachstum profitieren, während Abschottung andere zurücklasse. Wenn dies gelinge, stehe dem asiatisch-pazifischen Raum eine "helle Zukunft" bevor. Als zweitgrößte Weltwirtschaft und "ein Haupttreiber des globalen Wachstums" sei sich China seiner Verantwortung bewusst.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte